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Mehrzahl der TuS-Schwimmer will wechseln

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des TuS Dachelhofen sieht die Mehrheit im Schwimmclub bessere Perspektiven.

Die meisten TuS-Schwimmer sehen im Schwimmclub Schwandorf ihre neue sportliche Heimat.
Die meisten TuS-Schwimmer sehen im Schwimmclub Schwandorf ihre neue sportliche Heimat. Foto: sca

Dachelhofen.37 Mitglieder der fast 200 Personen zählenden TuS-Schwimmsparte drängten sich am Freitagabend im Nebenzimmer des Gasthauses Filchner (Dachelhofen) bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Hauptthema war der bevorstehende Wechsel der TuS-Schwimmsparte zum neu gegründeten Schwimmclub Schwandorf.

Ausführlich, über eine Stunde lang, informierte der 1. Abteilungsleiter der TuS-Schwimmsparte, Dietmar Matthes, über die Gründe für den Wechsel. Schon in den vergangenen zwei Jahren war die Sparte nach seinen Worten bei den Kampfrichtern und Aufsichtspersonen zu knapp besetzt, um einen erfolgversprechenden Trainingsbetrieb aufbauen zu können. Nur durch Elterneinsätze sei die Misere etwas gemildert worden. Und Stellvertreter Ralph Preiß ergänzte: „Wir können unsere Arbeit alleine nicht mehr stemmen und haben deshalb mit den FC-Schwimmern ein Gespräch über eine enge Zusammenarbeit geführt; doch unser Gesprächspartner lehnte ab“.

Die gesamte Abteilungsführung befürworte einen Wechsel zum Schwimmclub Schwandorf, so Matthes, auch wenn es für einige wie ein Verlust aussehe. Die Pläne der TuS-Schwimmsparte seien „kein Nein zum TuS, sondern ein Ja zum Schwimmclub Schwandorf“. Jeder abgehende Schwimmer könne Mitglied beim TuS Dachelhofen bleiben, wenn dies gewollt sei. Die Schwimmerinnen und Schwimmer, die zum SCS wechseln wollen, müssten allerdings beim TuS bis zum 31. Dezember kündigen. Für die Aufnahme im Schwimmclub Schwandorf gehen den Abwanderern noch Formulare zu, informierte Matthes. Ab dem 1. Januar 2015 gebe es in Dachelhofen kein Schwimmtraining mehr. „Das fällt auch mir schwer, aber wir müssen einen Schlussstrich ziehen“, so Matthes. Die wechselnden TuS-Schwimmer(innen) werden ab 1. Januar 2015, wie die FC-Schwimmer auch, Mitglied beim Schwimmclub Schwandorf, so Matthes.

TuS-Vorsitzender Hermann Schart hob hervor, dass er die aktuellen Schwierigkeiten der Schwimmabteilung bei Betreuung und Kampfrichterabstellung kenne, doch seien auch die überragenden Erfolge in den letzten vierzig Jahren zu gewichten. Schart bat deshalb die Wechselwilligen, nochmals zu überdenken, was sie in Dachelhofen zurücklassen. Wenn dann der Wunsch weiter bestehe, könne man nach einem Jahr ja immer noch zum SCS wechseln. Bei einer abschließenden Befragung sprachen sich die anwesenden Spartenmitglieder überwiegend für einen Wechsel zum SCS aus, eine Handvoll dagegen. (skt)

Die Begründung

  • Anfrage:

    Das Spartenmitglied Dr. Rudolf König übte nicht nur Kritik an der Abteilung, sondern wollte auch wissen, was mit der Herren-Landesligamannschaft (seine beiden Söhne gehören zum Team) passieren soll.

  • Dietmar Matthes:

    „Entweder sie bleiben noch ein Jahr beim TuS, oder ansonsten verfällt das Startrecht. Bei einem Start im kommenden Jahr beim SC Schwandorf müsse die Mannschaft in der Bezirksliga antreten, so Matthes. Die zu geringe Anzahl von Trainern und Betreuern über Jahre hinweg habe beim TuS nicht nur die Durchführung von Wettkämpfen erschwert, sondern war für die Abteilungsführung auch maßgebend, zum SCS zu wechseln. (skt)

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