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Feuerwehr

Meßnerskreith und Teublitz verkuppelt

Für das Jubiläum suchte die Teublitzer Wehr einen Patenverein. Vor dem Ja-Wort waren Prüfungen zu bestehen.
Von Norbert Wanner

Robert Rem (2. Vorsitzender FFW Meßnerskreith), Stefan Niedermeier (Vorsitzender Meßnerskreith), Christoph Ludwig (2. Vorsitzender FFW Teublitz) und Michael Muck (Vorsitzender Teublitz) besiegelten die Patenschaft (von links). Foto: Norbert Wanner
Robert Rem (2. Vorsitzender FFW Meßnerskreith), Stefan Niedermeier (Vorsitzender Meßnerskreith), Christoph Ludwig (2. Vorsitzender FFW Teublitz) und Michael Muck (Vorsitzender Teublitz) besiegelten die Patenschaft (von links). Foto: Norbert Wanner

Rappenbügl.Das Ja-Wort ist gegeben: Die Freiwillige Feuerwehr Meßnerskreith ist der Patenverein der FF Teublitz. Schritt für Schritt geht es für die Teublitzer auf das große Ereignis, das 150. Gründungsjubiläum, zu. Am Samstagabend wurde die Übernahme der Patenschaft durch die FF Meßnerskreith offiziell besiegelt und selbstverständlich geifert.

Korrekt muss es heißen: Die beiden Wehren wurden verkuppelt. Als äußeres Zeichen der Freundschaft zeigten die Vorstände des Paten- und des Jubelvereins, dass sie ihr Handwerk beherrschen. Zwei Schläuche lagen bereit mit der Beschriftung FFW Meßnerskreith und FFW Teublitz. Um den Akt zu besiegeln, wurden diese zu einem Schlauch gekuppelt. Unter Beobachtung des fachkundigen Publikums wurde das souverän gelöst und mit viel Applaus beklatscht.

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Überhaupt traf das Ansinnen aus Teublitz auf viel Wohlwollen in den Reihen der Meßnerskreither. Seit vielen Jahren bestehen freundschaftliche Kontakte, man kennt sich aus gemeinsamen Einsätzen, und auch die beiden Gerätehäuser liegen nur wenige Kilometer auseinander.

Paten unterstützen die Teublitzer bei zwei Terminen

Bei einigen gemeinsamen Terminen vertiefte man diese Kontakte. So feierten Mitglieder der beiden Wehren gemeinsam eine gut besuchte Kennenlernparty. Unterstützung gab es für Teublitz ebenfalls schon durch die Paten in spe. Diese begleiteten zwei offizielle Termine für das kommende Fest: das Festmutterbitten und das Ehrenschirmherrenbitten.

Das Jubiläum

  • Gründungsfest:

    Die Freiwillige Feuerwehr Teublitz feiert das Gründungsjubiläum vom 29. Mai bis zum 31. Mai kommenden Jahres.

  • Ausstehende Termine:

    Bürgermeisterin Maria Steger wird die Schirmherrschaft angetragen, Landrat Thomas Ebeling die Ehrenschirmherrschaft. (bxh)

Dafür konnte der Bayerische Staatsminister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, gewonnen werden. Gewonnen werden mussten nun noch die Kameraden aus Meßnerskreith. Dazu hatte sich eine rund 40 Köpfe starke Abordnung nach Rappenbügl auf den Weg gemacht, darunter Festmutter Kerstin Feicht mit ihrer Schar von 13 schmucken Festdamen. Die Herren traten in Uniform an, die Festdamen in feschen Dirndln. Natürlich durfte zum Bittgang musikalische Unterstützung nicht fehlen, die kam im Takt von „Bayerisch-Blau“.

Vom Rappenbügler Dorfplatz aus marschierte die Delegation des Jubelvereins unter den Klängen der Musik zum Pfarrheim, erwartet von einem Spalier aus Mitgliedern des Patenvereins und Zaungästen. Auf den Stufen des Pfarrheims wartete allerdings noch etwas: Ein Utensil, das bei keinem Patenbitten fehlen darf, ein Holzscheit. Davor galt es erst einmal, Aufstellung zu nehmen für die Teublitzer und sich anschließen auf die Knie zu begeben. In Reimform wurde das Anliegen vorgebracht: „Sagt’s einfach ja, sagt’s einfach zua, dann wär mim bitten glei a Ruah.“ Ein wenig sollte es noch dauern, bis der Bitte entsprochen wurde. Stefan Niedermeier, Vorsitzender der Meßnerskreither, hatte noch einige Prüfungen vorbereitet. Aber vom gemeinsamen Singen („So ein Tag…“) bis zum finalen Kuppeln der Schläuche wurden alles Herausforderungen gemeistert. Mit einem gemütlichen Abend ließ man es ausklingen.

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