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Kirche

Ministranten erkundeten die Fuggerstadt

Die Altardiener der Pfarreiengemeinschaft Bodenwöhr unternahmen einen viertägigen Ausflug nach Augsburg.

Vor dem Dom zu Augsburg wurde diese Gruppenaufnahme gemacht.Foto: tgl
Vor dem Dom zu Augsburg wurde diese Gruppenaufnahme gemacht.Foto: tgl

Bodenwöhr. Die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Bodenwöhr und Alten-/Neuenschwand verbrachten bei ihrem viertägigen Ausflug nach Augsburg und Günzburg erlebnisreiche Tage. Das straffe Programm, ließ keine Langeweile aufkommen.

Mit dem Bus starteten die Ministranten mit Pfarrer Johann Trescher und den Betreuern. Das erste Etappenziel in Augsburg war der Dom Mariä Heimsuchung. In der Führung erfuhr die Oberpfälzer Gruppe alles Wissenswerte über die Kathedrale. Bei bestem Frühlingswetter flanierten die Minis anschließend über die Einkaufsmeile, ehe es in die Jugendherberge zur Zimmerbelegung ging.

Augsburg ohne die berühmte Puppenkiste: Geht nicht. Gespielt wurde Grimms Märchen „Der gestiefelte Kater“. Neben der Geschichte um den schlauen und mutigen Kater gefielen die kunstvollen Puppen mit ihren ausdrucksvollen Gesichtern. Am nächsten Morgen fiel das Aufstehen nicht schwer, denn Legoland in Günzburg stand an. Am nächsten Morgen erkundete man Augsburg und nahmen die Fuggerstadt in Augenschein. Beeindruckt zeigten sie sich von der Geschichte der Kaufmannsfamilie Fugger. Die Fuggerei wurde für bedürftige Augsburger Bürger gegründet, eine ungewöhnliche und die erste Sozialsiedlung auf deutschem Boden. Danach ging es per Bus weiter zur Wallfahrtskirche „Maria Birnbaum“. Hier feierte die Gruppe mit Pfarrer Johann Trescher einen Gottesdienst. Eine Kirchenführung schloss sich an. Im Blickfeld dieses beeindruckenden außergewöhnlichen Bauwerkes steht die schmerzhafte Muttergottes. Das Gnadenbild wurde 1632 von schwedischen Soldaten verstümmelt und ins benachbarte Moor geworfen. Ein Dorfhirte aus Sielenbach fand es und stellte es in einen hohlen Birnbaum, dessen Überreste noch hinter dem Hochaltar zu sehen sind. Nachdem sich 1659 die ersten Wunderheilungen an dem Ort ereigneten, setzte eine große Wallfahrtstätigkeit ein und es wurde um den Birnbaum herum die erste Kuppelkirche nördlich der Alpen erbaut. Weiter ging die Fahrt allmählich wieder in Richtung Heimat. Nachmittags machten die Ausflügler noch einen Abstecher zu einem Schnellrestaurant in Regensburg, ehe sie wieder an ihren Heimatorten von ihren Eltern in die Arme geschlossen wurden. (tgl)

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(tgl)

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