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Sitzung

Mischgebiet wird Wohngebiet

Der Stadtrat beschäftigte sich mit der Würdigung von Stellungnahmen für den Bebauungsplan „Wohnpark Bergham-Ost“.
Von Max Schmid

Die Reihen im Rathaus sind nun weitgehend wieder gefüllt. Bürgermeister Karl Bley (rechts) stellte bei der Sitzung des Stadtrates die neuen Mitarbeiter vor (von links): Geschäftsleiter Josef Kaml, Bauamtsleiter Stefan Meier, die künftige Kämmerin Chiara Haubelt und Josef Lingauer (Bauamt). Foto: (smx)
Die Reihen im Rathaus sind nun weitgehend wieder gefüllt. Bürgermeister Karl Bley (rechts) stellte bei der Sitzung des Stadtrates die neuen Mitarbeiter vor (von links): Geschäftsleiter Josef Kaml, Bauamtsleiter Stefan Meier, die künftige Kämmerin Chiara Haubelt und Josef Lingauer (Bauamt). Foto: (smx)

Nittenau.Bürgermeister Karl Bley informierte eingangs über den Beschluss des Stadtrates vom März 2019, für das stillgelegte Fabrikgelände der Schmidkonz GmbH in der Gemarkung Bergham einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen. Dipl.-Ing. Klaus Peter Fels vom Planungsbüro Trossmann aus Wackersdorf berichtete, dass 49 Träger öffentlicher Belange angeschrieben worden sind, 29 Stellen haben geantwortet, davon 16 mit Anregungen oder Einwänden. Fels arbeitete gemeinsam mit dem Stadtrat Punkt für Punkt ab.

So monierte das Landratsamt, Abteilung für Bauleitplanung, dass es sich bei der Erstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans um einen „Etikettenschwindel“ handeln könnte, da das betreffende Areal als Mischgebiet ausgewiesen sei. Die Behörde empfahl eine Änderung des Flächennutzungsplans in einem Parallelverfahren. Dieser Anregung wurde zugestimmt. Das Mischgebiet wird nun zum Wohngebiet umfunktioniert.

Stellplatzkonzept spart Fläche

Die höhere Landesplanungs- und Regionalplanungsbehörde der Regierung der Oberpfalz hat in ihrer Stellungnahme „städtebauliche Hinweise“ auf einen flächensparenden Umgang bei Kfz-Stellplätzen hingewiesen. Angeregt wurde eine Tiefgarage anstelle von ebenerdigen Stellplätzen. Das Gremium kam überein, sich nicht auf diese Formulierung festzulegen, beschloss aber, dass ein „flächensparendes Stellplatzkonzept“ in den Bebauungsplan eingearbeitet werden soll.

Namen und Stellen

  • Namen:

    Nachdem die Verkehrsfläche auf dem ehemaligen Riepl-Gelände ordnungsgemäß hergestellt und abgenommen wurde, beschloss der Stadtrat mehrheitlich die Widmung „Waldfrieden“. Der Namensvorschlag „Kleiberweg“ wurde abgelehnt.

  • Posten:

    Geschäftsleiter Josef Kaml wurde zum Standesbeamten bestellt. Chiara Lingauer wird nach Ausbildungsende Stadtkämmerin.

Einen längeren Zeitraum nahm die Würdigung von Einwendungen durch benachbarte Grundstückseigentümer in Kauf, die ihre Interessen durch eine Anwaltskanzlei wahrnehmen ließen. Auch hier beschloss der Stadtrat nach eingehenden Erläuterungen durch Klaus Peter Fels, berechtigte Anregungen in den B-Plan einzuarbeiten. Der neue Bauamtsleiter Stefan Meier informierte das Gremium über den Sachstand bei den städtischen Baumaßnahmen. Demnach soll der Jugendtreff an der Fischbacher Straße bis Ende Juli fertig werden (Fußboden. Wände, Decken, Elektrik und Heizung), der Ausbau des Rathaus-Dachgeschosses soll Ende 2020 fertig werden, ebenso der Einbau eines Aufzugs. Die Dorfkapelle in Öd wurde mit Hilfe der Bewohner saniert, die Außenanlagen werden noch angelegt, im Haus des Gastes soll der Dachstuhl ertüchtigt werden, und in der Grund- und Mittelschule wird während der Ferien bis Ende September eine Teilsanierung der Fenster und der Austausch der Sonnenschutzanlage vorgenommen.

Änderungen im Seniorenbeirat

Bauamtsleiter Stefan Meier informierte über die Fertigstellung der Abwasseranlage (AWA) Neuhaus bis Kaspeltshub im September 2019 und im Anschluss von Tiefenhof bis Öd. Die AWA Hof am Regen bis Eckartsreuth soll heuer im November fertig werden, für die AWA in Kaspeltshub und Fischbach/Brunn laufen derzeit die Planungen, Baubeginn soll noch im Herbst 2019 sein, und der Straßenbau in Stefling soll bis Oktober beendet werden.

Bürgermeister Karl Bley gab Änderungen bei der Zusammensetzung des Seniorenbeirats bekannt. Vorsitzender Michael Müller habe aus gesundheitlichen Gründen sein Amt beendet, Reinhold Rieger habe sich bereiterklärt, den Vorsitz zu übernehmen. Nachrückerin sei Monika Jehl aus Stefling. Das Gremium bestätigte die personellen Veränderungen.

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