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Region Schwandorf
Samstag, 18. August 2018 29° 4

BULs Brothers

Mission mit Striptease und Stimme

Stephan Karl und Helmut Haider sorgen mit Band und Sängerinnen für eine gigantische Show im VAZ Burglengenfeld.

  • Stephan Karl und Helmut Haider sind das oberpfälzische Pendant zu den „Blues Brothers“ Fotos: bjs
  • Melissa Metzka (li) und Karin Kirner sorgten mit ihren wunderbaren Stimmen für sehr emotionale Momente.
  • Martin Höllriegl, ein Ass am Piano und am Akkordeon (im Hintergrund Hans Deml)
  • Stephan Karl gesellt sich während des Konzerts öfters und gerne zu den Mädels. Er möchte nämlich auch „da stehen, wo das Licht heller scheint“.
  • Helmut Haider ist der perfekte Joe Cocker-Imitator
  • Cool, cooler, BULs Brothers.... ..

Burglengenfeld.Die Show im VAZ war gigantisch. Wieder einmal! Bereits im vergangenen Jahr im Februar hatten die „BULs Brothers“ anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums bei ihrer „Soul- und Rhythm & Blues Revue“ im Veranstaltungszentrum mit einer fulminanten Darbietung für Furore gesorgt und sogar sich selbst ein wenig überrascht. So perfekt hatten die Amateurmusiker ihren Auftritt hingebracht. Und auch diesmal hätte Hans Rosenthal zum Sprung angesetzt und laut gerufen: „Das war spitze!“

Die dynamische und energiegeladene Show der 14 Protagonisten aus dem Städtedreieck und Umgebung nach der Vorlage aus dem Kultfilm „The Blues Brothers“ ist eine Augen- und Ohrenweide für das Publikum. Die beiden Protagonisten und Spaßvögel Stephan Karl und Helmut Haider verstehen sich als das oberpfälzer Pendant der Originale.

Für die emotionalen Höhepunkte sorgen Melissa Metzka und Karin Kirner mit ihren traumhaft schönen Stimmen, die sie beim Song „Bring it on home to me“ (Sam Cooke) besonders eindrucksvoll in Szene setzten. Und eine kleine Portion Erotik kann bei einer Bühnenshow sowieso nie schaden. Tänzerisch dienen sie offenbar als die perfekten Vorbilder für Karl und Haider. Denn deren Choreographien werden immer besser. Bald sind sie reif fürs Tanzballett. Was den Herren fehlt, ist nur noch ein klein wenig Beweglichkeit. Die nehmen es mit Humor, auch deswegen, weil es Teil der Show ist.

Sie begeistern ihr Publikum auf andere Weise. Stephan Karl tut das zum Beispiel mit einem Striptease. Auch Haider hat seine Stärken. Als Joe-Cocker-Imitator ist er unübertrefflich und vermutlich die absolute Nummer 1 auf dem Globus. Und auch die Rolle des Godfather of Soul, James Brown, ist ihm wie auf die Haut geschneidert. Nur an der Hautfarbe und an der Frisur scheint man die beiden unterscheiden zu können.

Nicht zu vergessen, das hervorragende Musikerensemble im Hintergrund, das der Darbietung die nötige Tiefe und den orchestralen Charakter verleiht.

Die rund 400 Gäste konnten dem Temperament und der ausgelassenen Darbietung der Musiker nicht widerstehen und taten es ihnen gleich. Erneut ist also den „BULs Brothers“ ihre Mission geglückt, ihre bayerische Heimat auf das Kommen der bluesigen Erlösung vorzubereiten...

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