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Ausbildung

Mit dem Abschluss eine gute Basis gelegt

Die besonderen Herausforderungen ihres Berufes anzunehmen, forderten alle Redner von den frisch gebackenen Landwirten.
Von Ralf Gohlke

Georg Vogl, Helena Hauser und Lukas Drexler (vorn v.r.) haben als Beste ihr Berufsziel erreicht. Foto: Ralf Gohlke
Georg Vogl, Helena Hauser und Lukas Drexler (vorn v.r.) haben als Beste ihr Berufsziel erreicht. Foto: Ralf Gohlke

Neunburg.Während viele ihrer Berufskollegen das Sommerwetter für Erntearbeiten nutzten, konnten am Donnerstag 41 junge Landwirtinnen und -wirte in der Kühle der Schwarzachtalhalle in Ruhe den Ergebnissen ihren schulischen und beruflichen Abschlussprüfungen entgegensehen. Die drei besten, Georg Vogl, Helena Hauser und Lukas Drexler, kamen diesmal aus dem Landkreis Cham. Die übrigen 30 erfolgreichen Auszubildenden kamen ebenfalls aus dem Landkreis Cham sowie Schwandorf, Regensburg und Amberg-Sulzbach. Gleiches galt auch für die erfolgreichen 15 Absolventen des Bildungsprogramms Landwirt (BiLa).

In seiner Festrede zur Freisprechungsfeier betonte Landwirtschaftdirektor Georg Mayer, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf/Nabburg, dass die Berufswahl in einer Zeit getroffen würde, in der viele Landwirte und deren Familien stark verunsichert seien, was die Zukunft beträfe. Mit der Berufswahl hätten sie aber schon bewiesen, dass die jungen Landwirte genau wüssten, was sie wollen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss sei eine breite Basis für den weiteren beruflichen Werdengang in einer Zukunftsbranche gelegt worden, egal, ob mit oder ohne eigenen Betrieb. Diesen aktiv zu gestalten, sei die beste Methode für einen erfolgreichen Weg. Mayer schilderte die derzeit etwas gespaltene Entwicklung innerhalb der Gesellschaft, die den Eindruck erwecke, es gäbe „98 Prozent Experten und zwei Prozent, die alles machten.“

Aus der Statistik

  • Beste 1er-Schulabsolventen:

    Helena Hauser, Anna-Lena Schnupp, Georg Vogl, Andreas Kerscher, Christian Meier

  • Schulabsolventen:

    Von 25 Schülern beider Abschlussklassen haben zwölf eine Eins vor dem Komma.

  • Mittlerer Schulabschluss:

    Ihn gab es für Schüler mit mindestens Gesamtnote 3 und Englischkenntnis.

Ausführlich widmet er sich dem Bereichen Biodiversität und Nachhaltigkeit, die keineswegs Neuland darstellten. Landwirt zu sein, sei zumindest ein sinnerfüllender Beruf, welcher die Nahrungsmittelerzeugung, die Energieversorgung und die Pflege der Kulturlandschaften beinhalte. Mit der Gratulation zum bestandenen Berufsabschluss leitete er über zur namentlichen Begrüßung einer ganzen Reihe von Ehrengästen.

Die Vergabe der Zeugnisse eröffnete Günter Dirnberger, Leiter der landwirtschaftlichen Berufsschule in Neuburg mit einem Hinweis auf den erfreulichen Anstieg der Gesamtschülerzahl auf 534 in 21 Klassen. Er vermittelte einen Eindruck in den Schulalltag, der auch die Landmaschinenmechatroniker und Forstwirte umfasse, und wünschte allen Absolventen einen guten Start ins Berufsleben.

Das verbanden in ihren Grußworten auch Bürgermeister Martin Birner, Direktor Johannes Hebauer von der Regierung der Oberpfalz sowie BBV-Bezirkspräsident Josef Wutz mit dem Hinweis, dass dies nur der Einstieg gewesen sein könne.

Ausbildungsberater Albert Feldkircher stellte heraus, nicht alles sollte jetzt daheim gleich umgestellt werden. Nicht selten seien Kompromisse und Gespräche die bessere Lösung. Begleitet wurde die Feier von der „Brotzeitmusi“ der Musikschule.

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