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Predigten

Mit dem Lichtermeer alle Herzen berührt

Bei der 8. Saltendorfer Veranstaltung in der Kirche sprachen fünf Geistliche zu verschiedenen Themen. Das kam bestens an.
Von Werner Artmann

Beim Saltendorfer Lichtermeeer: Pfarrvikar P. John Mathew, Nittenauer Pfarrer Adolf Schöls, Pfarrer Michael Hirmer und Kaplan Ulrich Eigendorf (v.li.) Foto: Pfarrei Teublitz
Beim Saltendorfer Lichtermeeer: Pfarrvikar P. John Mathew, Nittenauer Pfarrer Adolf Schöls, Pfarrer Michael Hirmer und Kaplan Ulrich Eigendorf (v.li.) Foto: Pfarrei Teublitz

Saltendorf.Geschwärmt haben sie alle von der wunderbaren Atmosphäre des diesjährigen Saltendorfer Lichtermeers. „Es ist wunderschön beruhigend, im Schein dieser Kerzen zu predigen“, lobte Uni-Klinikums-Seelsorger Günter Renner die religiöse Woche der Pfarrgemeinde Teublitz im Advent. Pfarrer Adolf Schöls stimmte begeistert zu: „Es ist einfach beruhigend und schön, hier in dieser Kirche Gottesdienst zu feiern.“

Das 8. Saltendorfer Lichtermeer zog einmal mehr Gläubige aus Teublitz und Umgebung an. Die immer gut besuchten Gottesdienste wurden in der nur mit Kerzenschein erhellten altehrwürdigen Saltendorfer Marien-Wallfahrtskirche gefeiert. Neben dem Schein der Kerzen trugen auch der Duft des Weihrauches und die wunderbaren Gesänge der pfarrgemeindlichen Chöre und Musikgruppen zur besonderen adventlichen Atmosphäre bei. Das i-Tüpfchen waren jedoch die Predigten. Jedes Jahr lädt Pfarrer Michael Hirmer geistliche Mitbrüder ein, um das Wort Gottes auszulegen.

Umrahmung

  • Musik- und Gesangsgruppen:

    Auch die Kirchenmusik ist für das Saltendorfer Lichtermeer markant. So bereicherten heuer der Teublitzer Kirchenchor unter Leitung von Norbert Hintermeier, die Veeh-Harfen-Gruppe und der KDFB-Singkreis unter Leitung von Maria Dickert den Reigen.

  • Mitwirkende:

    Die Gruppe DoReMi Wiendl und die Schola des Kirchenchores

„Ich war die ganze Woche mit dabei“, lächelte Barbara Schmid, die bei der religiösen Woche täglich den Rosenkranz vorbetete, „Ich komme hier her, weil ich zur Ruhe kommen und immer gute Gedanken mit nach Hause nehmen kann.“ So verglich der Seelsorger des Regensburger Uni-Klinikums, Pfarrer Günter Renner, den Glauben mit Zirkus-Artisten: „Für mich hat Glaube etwas mit Trapezkünstlern zu tun, die hoch unter dem Zirkuszelt ihre waghalsigen Übungen zeigen.“ Dabei sei der Fänger der entscheidende Part. Dieses Bild des Vertrauens übertrug der Klinikums-Seelsorger in viele Alltagssituationen und am Ende auf Maria.

Am Dienstag wurde es bei der Predigt des Nittenauer Pfarrers Schöls sehr plastisch. Während seiner Predigt setzte sich Pfarrer Schöls einen dicken Gehörschutz auf und verwies darauf, dass es in unserer Zeit sehr laut geworden sei. Hingegen gilt es, auf die leisen Töne des Lebens zu achten, denn Gott spricht vor allem in der Stille und Einkehr.

Beim Abendlob mit Liedern aus Taizé legte Diakon Johann Graf von der diözesanen Stelle für Berufungspastoral die Frohbotschaft Christi aus. „Fürchte dich nicht!“, rief der Diakon den Gläubigen zu und griff in seiner Predigt die großen Ängste der Zeit auf. „Jedoch brauchen wir Christen uns nicht zu fürchten, ruft Jesus uns immer wieder zu.“ Über die Unterschiede dieser Welt meditierte am vierten Tag Pfarrer Dr. Christoph Seidl. „Schon bei der Schöpfung, unterschied Gott Licht von der Finsternis, Land vom Meer, Mann und Frau“, sagte Dr. Seidl. Zum Abschluss gab es am Freitag vor dem dritten Adventssonntag mit einer Messe im außerordentlichen Ritus eine bewegende Erfahrung.

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