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Konzert

Mit Disney-Filmmusik Zuhörer begeistert

Bei der Sommerserenade im Pfarrheim Eustachius Kugler überzeugten der Blasmusik-Nachwuchs der Stadtkapelle Nittenau.
Von Ulrike Wolf

Regina Schuhbaum hatte die musikalische Leitung bei der Jugendgruppe der Stadtkapelle. Viele Titel aus bekannten Disney-Filmen prägte das Programm der Jugend. Foto: Ulrike Wolf
Regina Schuhbaum hatte die musikalische Leitung bei der Jugendgruppe der Stadtkapelle. Viele Titel aus bekannten Disney-Filmen prägte das Programm der Jugend. Foto: Ulrike Wolf

Nittenau.Liebhaber der Blasmusik kamen am Freitagabend auf ihre Kosten. Die Stadtkapelle, die Jugend der Stadtkapelle und die Flötengruppe „Scampolo“ spielten ein Konzert. Die „Sommerserenade“ findet seit einigen Jahren am letzten Freitag im Pfarrheim Eustachius Kugler in Nittenau statt und erfreut die Musikliebhaber.

Die Flötengruppe „Scampolo“ ist der Rest des Kolping-Spielmannszuges. Gitarristin Sabine Simet begleitet die Gruppe auf der Gitarre seit letztem Jahr.
Die Flötengruppe „Scampolo“ ist der Rest des Kolping-Spielmannszuges. Gitarristin Sabine Simet begleitet die Gruppe auf der Gitarre seit letztem Jahr.

Durch den Abend führte als Moderatorin die Dirigentin des Jugendorchesters, Regina Schuhbauer. Thomas Maibauer, der Vorstand der Stadtkapelle Nittenau, begrüßte die Gäste und die befreundeten Vereine.

Die Trompeter der Stadtkapelle hatten so manches Solo während des Konzerts.
Die Trompeter der Stadtkapelle hatten so manches Solo während des Konzerts.

Der erste Teil des Programmes wurde von der Stadtkapelle Nittenau, der Jugendgruppe und der Flötengruppe „Scampolo“ gestaltet. Die Stadtkapelle eröffnete mit einem Jazz-Standard, wie Moderatorin Regina Schuhbaum sagte: dem Tiger-Rag von 1917. Passend für die Flöten war der ruhige „Song of the Lark“, bei dem Scampolo die Lerchen zwitschern ließen. Mit „The Entertainer“ von Scott Joplin suchten sie sich ein anspruchsvolles Stück aus. Mit „You raise me up“ von Brendan Graham spielten sie ein modernes, ruhiges Stück in einem Arrangement von Joao Miranda. Mit einem Medley von bekannten Henry-Mancini-Melodien wie „Pink Panther“ griff die Jugendgruppe der Stadtkapelle in die Easy-Listening-Kiste. Mit vier Liedern aus dem Film „König der Löwen“ und „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch. Scampolo steuerte noch aus „Beauty and the Beast“ den Tanz vom Biest mit Belle bei.

Die Stadtkapelle spielte hauptsächlich Musik in bayerisch-böhmischer Tradition.
Die Stadtkapelle spielte hauptsächlich Musik in bayerisch-böhmischer Tradition.

Mit dem „Schönfeld Marsch“ und dem gemeinsam mit allen Musikgruppen gespielten „Unter dem Grillenbanner“ stimmte die Stadtkapelle auf den zweiten Teil ein.

Der Nachwuchs

  • Die Künstler:

    Die Jugendgruppe besteht aus Andre Blommer, Michael Heinisch, Michael Wolf, Jonas Zankl (Trompete), Daniel Götz (Klarinette), Hannah Bauer, Eva Weber (Saxophon), Alicia Jäger, Veronika Multerer (Querflöte), Nadja Gleixner (Tenorhorn), Lukas Gleixner (Schlagwerk).

  • Musikalische Leitung:

    Verena Ziereis, Michael Rieger und Matthias Weishäupl

Der zweite Teil nach der Pause war der bayerisch-böhmischen Blasmusik gewidmet. Die schmissige Polka „Die flotte Lotte“ machte ihren Namen alle Ehre. Mit dem Walzer „Rauschende Birken“ und der „Sakvicka-Polka“ waren „zeitlose Klassiker der böhmischen Musik“ zu hören, so Moderatorin Regina Schuhbauer. Beim zackigen „Marsch der Titanen“ hatten viele Instrumente Solo-Parts, so dass die einzelnen Musiker ihr Können zeigen konnten. Die „Apfelblüten-Polka“ und der „Bergblüten-Walzer“ waren Stücke vom zeitgenössischen Allgäuer Komponisten Alexander Pfluger. Die Polka „Dankeschön Papa“ spielte die Stadtkapelle zum offiziellen Schluss.

Thomas Maibauer dankte allen Helfern, Spendern und dem Pfarrer für die Überlassung des Pfarrheims mit Geschenken.

Am Schluss spielten die Stadtkapelle und Jugendgruppe miteinander. Als Dirigentin ist Verena Ziereis am Pult.
Am Schluss spielten die Stadtkapelle und Jugendgruppe miteinander. Als Dirigentin ist Verena Ziereis am Pult.

Nach heftigem Applaus und „Zugabe“-Rufen gab es dann noch drei Lieder: Die Polka „Böhmischer Traum“ (Stadtkapelle), den „River Kwai-Marsch“ (Stadtkapelle und Scampolo), zum Schluss noch alle zusammen die Bayernhymne, bei der die Zuschauer auch kräftig mitsangen.

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