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Wissenschaft

Mit Nobelpreisträgern im Gespräch

Lehrer Markus Anthofer vom CFG in Schwandorf wurde zur Tagung der Wissenschaftselite nach Lindau eingeladen.

Ein typisches Bild: Markus Anthofer brieft Schülerinnen und Schüler beim Vorbereitungscamp in Regensburg für die „International Junior Science Olympiade“ (IJSO) Bei der IJSO zeigen Schülerinnen und Schüler aus aller Welt in vier Runden ihr Können in den Fächern Biologie, Physik und Chemie. .Foto: Silke Höger/CFG
Ein typisches Bild: Markus Anthofer brieft Schülerinnen und Schüler beim Vorbereitungscamp in Regensburg für die „International Junior Science Olympiade“ (IJSO) Bei der IJSO zeigen Schülerinnen und Schüler aus aller Welt in vier Runden ihr Können in den Fächern Biologie, Physik und Chemie. .Foto: Silke Höger/CFG

Schwandorf. Schwandorf. Auch Nobelpreisträger haben mal klein angefangen – in der Schule. Und viele sind sich darin einig: Wenn bei Kindern bereits im Unterricht die Begeisterung für Wissenschaft und Forschung geweckt wird, dann liegt dies maßgeblich an den Lehrern. Oberstudienrat Markus Anthofer, Lehrer für Biologie und Chemie und Fachkoordinator für Natur und Technik am Schwandorfer Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, ist einer von 21 Lehrkräften aus Deutschland und Österreich, die zu der 67. Lindauer Nobelpreisträgertagung eingeladen wurden – als Anerkennung für ihr besonderes Engagement bei der Wissensvermittlung in und außerhalb des Klassenzimmers. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Kuratoriums für die Tagungen hervor.

Bei der Tagung in Lindau trafen sie 28 Nobelpreisträger sowie 420 der besten Nachwuchswissenschaftler aus 78 Ländern. Die teilnehmenden Lehrer konnten zahlreichen Vorträgen und Diskussionen beiwohnen. Außerdem erhielten sie in einem Workshop des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik neue Impulse für zukünftige Unterrichtsstunden. Bei einem Lunch mit Nobelpreisträgern und am Rande des wissenschaftlichen Programms hatten sie außerdem Gelegenheit zu einem informellen Austausch mit den Laureaten.

Markus Anthofer unterrichtet seit etwa zehn Jahren Chemie und Biologie am Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium in Schwandorf. „Ausschlaggebend für seine Einladung war seine besondere Hingabe zum Lehrberuf sowie sein außerordentliches Engagement im schulischen und außerschulischen Bereich“, heißt es in der Mitteilung des Kuratoriums.

Seit dem Jahr 2011 ist das Programm „Teaching Spirit“ fester Bestandteil der Lindauer Nobelpreisträgertagungen. Um hierzu eingeladen zu werden, müssen die Lehrer von kooperierenden Organisationen und Bildungsträgern nominiert und anschließend vom Kuratorium der Tagungen ausgewählt werden. Die Internationale Bodenseekonferenz nominierte mit 20 Berufskollegen auch Markus Anthofer. „Eine Anerkennung, die nur wenigen zuteilwird“, wie es abschließend in der Mitteilung heißt.

Schule und Nobelpreisträger

  • Zur Person:

    Oberstudienrat Markus Anthofer arbeitet als Lehrer für Biologie und Chemie sowie als Fachkoordinator für den Bereich Natur und Technik am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Schwandorf. Mit Erfolg: Immer wieder schneiden seine Schülerinnen und Schüler bei Wissenschaftswettbewerben wie „Experimente antworten“ oder „Jugend forscht“ erfolgreich ab.

  • Tagung und Schule:

    Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen setzen sich für multimediale Schulbildungsangebote ein. Fortlaufend werden ausgewählte Mediathek-Inhalte für den Einsatz im Unterricht aufbereitet. Die Mediathek umfasst kurze, animierte Erklärfilme und Aufnahmen von mehr als 500 Vorträgen, die seit 1951 von Nobelpreisträgern in Lindau gehalten wurden. (hh)

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