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Premiere

„Mord-Schule“: Viele haben ein Motiv

Die Theaterbühne Schwandorf hat für die elfte Spielsaison im Schlosshof eine makaber-erotische Krimi-Komödie ausgewählt.
Von Ingrid Hirsch

Die Darsteller der Theaterbühne bereiten sich auf die Premiere am 19. Juli im Fronberger Schlosshof vor.  Foto: xih
Die Darsteller der Theaterbühne bereiten sich auf die Premiere am 19. Juli im Fronberger Schlosshof vor. Foto: xih

Schwandorf.In der elften Spielsaison präsentiert die Theaterbühne Schwandorf im großen Schlosshof in Fronberg die makaber-erotische Krimi-Komödie „Mord-Schule“ in sechs Bildern. Zur Premiere am 19. Juli um 20.30 Uhr hat auch Autorin Erika Kapeller ihre Kommen zugesagt.

Regisseurin Kirstin Rokita hat die Komödie „auf die Schnelle“ ausgewählt. Eigentlich wollte sie mit ihrem Ensemble das Stück „Atillas Grab in Adelheids Gemüsebeet oder die Entstehung der Bajuwaren“ aufführen. Weil Schwandorf aber im nächsten Jahr zur Kulturstadt „Bayern-Böhmen“ erhoben wird, verschiebt sie das historische Stück auf das nächste Jahr.

Parallel laufende Szenen auf zwei Bühnen

Die Darsteller verlegen in der „Mord-Schule“ den Schauplatz des Geschehens kurzerhand von Bayern nach Sizilien. In Palermo leben zwei konkurrierende Familienclans Tür an Tür. Im Schlosshof sind dazu zwei Bühnen nebeneinander mit wechselnden oder parallel laufenden Szenen aufgebaut. „Das ist für uns alle eine Premiere und eine echte Herausforderung“, ist sich die Regisseurin bewusst. Sie hat das Geschehen in die „Goldenen Zwanziger Jahre“ verlegt.

Die mehrfache Witwe Beatrice Tenutaro (Manuela Pürzel-Lehner) und ihre Tochter Giulia (Margret Gareis) betreiben ein Nobel-Bordell. Patriarchin Franca Lazzarone (Irene Kaaden) dagegen führt einen Familienbetrieb mit Drogenhandel und Schutzgeld-Erpressung. Ihre Tochter Marietta (Nina Steinshorn) soll in ihre Fußstapfen treten und Sohn Romano (Bernd Eichinger) mit dem Eintritt in die Volljährigkeit den ersten Mord begehen. Doch der junge Mann will Polizist werden wie Commissario Lorenzo Tutore (Erwin Zechmann). Dieser ist verliebt in die Edelprostituierte Rita Raffinata (Maria Ziegler). Und dann ist da auch noch der smarte Bankier Paolo Baro (Hans Wilhelm), der sowohl mit Beatrice, als auch mit Franca ein Verhältnis hat. Romano und Giulia dürfen sich nur heimlich treffen, ohne Wissen der rivalisierenden Mütter.

Die Aufführungen

  • Termine:

    Am Freitag, 19. Juli, ist Premiere für „Mord-Schule“. Weitere Aufführungen folgen am 20., 25., 26. und 27. Juli. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Pro Termin stehen 120 Sitzplätze zur Verfügung.

  • Tickets:

    Karten zum Preis von 18 Euro (ermäßigt 15) gibt es bei „Haushaltswaren und Geschenke Schreiner“ in der Friedrich-Ebert-Straße 3 und an der Abendkasse.

  • Info:

    Auskünfte erteilt Vorsitzender Johann Wilhelm, Telefon (0 94 31) 4 21 10 oder E-Mail theaterbuehne.schwandorf@gmx.de

Als Drogen-Chefin Franca tot aufgefunden wird, stehen mehrere Beteiligte unter Verdacht. Hat ihr Sohn Romano seinen ersten Mord begangen, oder ist ihre streitbare Tochter Marietta die Mörderin? Oder hat ihre Rivalin Beatrice die Killerin Chiara Fatto, abwechselnd gespielt von Sabine Brunner und Yvonne Hofmann, beauftragt. Auch Bankier Paolo Baro hat ein Motiv... Seit März laufen die Leseproben für „Mord-Schule“, seit zwei Wochen wird vor Ort in Kostümen geübt. Am Freitag, 19. Juli, ist Premiere. Insgesamt stehen zehn Schauspieler auf der Bühne. Lichttechnik, Beschallung und Catering übernehmen externe Partner.

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