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Museumsbesuch heuer nur virtuell

Das Schwarzachtaler Heimatmuseum in Neunburg bleibt für längere Zeit geschlossen. Es gibt einen digitalen Rundgang.
Von Ralf Gohlke

Museumsleiter Theo Männer (rechts) erläutert Bürgermeister Martin Birner das Konzept der Bilderschau.  Foto: Ralf Gohlke
Museumsleiter Theo Männer (rechts) erläutert Bürgermeister Martin Birner das Konzept der Bilderschau. Foto: Ralf Gohlke

Neunburg.Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Zum ersten Mal, seit der Einführung des internationalen Museumstages, ist das Schwarzachtaler Heimatmuseum real nicht mit dabei. Einen kleinen Ersatz bietet eine Bilderserie, die rund um die Uhr auf einem Monitor in den Rathausarkaden läuft und einen Einblick in das vielfältige Angebot gewährt. Das Museum ist mit dieser Show zu Gast in einem der Schaufenster des Büros der Akademie Ostbayern-Böhmen.

„Mit dem Entschluss, uns zumindest in digitaler Weise am Museumstag zu beteiligen, befinden wir und in guter Gesellschaft mit einigen anderen Museen“, erklärte Museumsleiter Theo Männer im Beisein von Bürgermeister Martin Birner. Jonas Keilhammer, zugleich Webmaster der Akademie, habe über 60 Fotos angefertigt und und zu einem virtuellen Rundgang durch die 18 Abteilungen zusammengestellt, informierte er. Zusätzlich bestehe die Möglichkeit, weitere Fotos auf der Homepage des Museums unter www.museum-neunburg.de zu sehen.

Kunst

Kein Platz für Neunburgs Museums-Schätze

Mit der Räumung des Depots im Schloss sind neue Probleme aufgetaucht. Derzeit sind auch Ausstellungsflächen belagert.

Im Fall des Schwarzachtaler Heimatmuseums seien die strengen Auflagen in Zeiten von Corona nur ein Grund, auf eine Öffnung zu verzichten. Weitere Gründe seien, dass aufgrund der Räumung des Dachdepots einige Räume noch belegt seien und so eine Sonderausstellung ohnehin nicht möglich gewesen wäre. Ein weiterer Grund seien Bauarbeiten für die Einrichtung eines Aufzuges, die am Montag beginnen werden.

„Dazu müssen eine Reihe von Versorgungsleitungen für Strom Heizung und Sanitär entfernt beziehungsweise neu verlegt werden, bevor dann die Maurer anrücken können“, sagte der Museumsleiter. Mit Schwerpunkt betroffen seien davon unter anderem die Sitzweil und der „Dorrer-Raum“. Auch die Büro- und Werkstatträume könnten während der Zeit nicht genutzt werden. Bürgermeister Birner begrüßte die Idee für den virtuellen Museumsbesuch.

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