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Volksmusik

Musik-Schmankerl am laufenden Band

„De 3 Andern“ feierten ihr 20-jähriges Bestehen und luden sich dazu in die Dreifachsporthalle viele Gäste ein.

De 3 Andern feierten mit vielen Gästen: Bettina, Uschi und Franz Rappl vor 300 besichern in Teublitz

TEUBLITZ/STÄDTEDREIECK.VON WERNER ARTMANN

„Ja die 3 Andern, de hot jeder gern, vor zwanzig Joar ging af ihr heller Stern. Auch heit erstrahlt er noch im hellen Glanz, der von Bettina, Uschi und dem Franz!“ Mit diesem Text und den passenden Melodien dazu gratulierten die Musikanten beim Sänger- und Musikantentreffen der Burglengenfelder Volksmusikgruppe „De 3 Andern“ zum 20-jährigen Jubiläum. In der Dreifachsporthalle in Teublitz erlebten die rund 300 Besucher ein über dreistündiges Programm mit „Schmankerln der Volksmusik am laufenden Band“.

Franz Rappl freute sich zusammen mit seiner Frau Uschi und der Tochter Bettina über das große Interesse an dieser Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Trios. Es war vor 20 Jahren, als aus einer Wirtshauslaune heraus der Gedanke reifte, zusammen zu singen und zu musizieren. Zuerst wollte man es nur mal ausprobieren mit zwei singenden Männern, Uschi sollte mit Gitarre oder Akkordeon begleiten. Nach einiger Zeit waren sich Franz und Uschi einig, das war noch nicht alles! Erst kam die steirische Harmonika, dann der Kontrabass hinzu und als Begleitinstrument wurde ein Brummtopf gebaut. „De 3 Andern waren geboren!“

Uschi (steirische Harmonika oder Gitarre), Franz (Bariton) und Bettina (Gitarre), „De 3 Andern“ haben sich im Laufe der Jahre der echten, bodenständigen Volksmusik verschrieben. In ihrem Programm findet man viele eigene Lieder und Musikstücke. Das Jahr 2010 wurde zum Jubiläumsjahr für „De 3 Andern“ ausgerufen. Geplant sind deshalb das ganze Jahr über Veranstaltungen mit „De 3 Andern“ und den besten Gruppen aus Franken und der Oberpfalz.

Die Glückwünsche des Landkreises überbrachte Landrat Volker Liedtke. „Diese 20 Jahre sind ein Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht – und ich darf dabei sein“, freute sich Liedtke. In diesen 20 Jahren haben „De 3 Andern“ den Menschen mit ihrer Art Volksmusik viel Freude bereitet. Das wünschte Liedtke auch für die weiteren 20 Jahre. Den Glückwünschen schloss sich auch Kreisheimatpfleger Alois Gillitzer an. Er überreichte eine Ehrenurkunde.

Unterhaltsame Blasmusik spielte bis zum Start des offiziellen Programms und während der Pause die Kapelle „`s wild Goich“, die Premberger Feuerwehrkapelle. Der Name kommt aus der oberpfälzer Sagenwelt und bedeutet: „Wenn‘s wild Goich kummt, dann muaßt de auf`n Boden hinleng und wartn, bis vorbei is.“ Seit über zehn Jahren spielt diese Kapelle echte und gute oberpfälzer und altbayerische Volksmusik.

Gleich zum Start des Jubiläumsabend zogen die „Tangrintler Musikanten“ mit „Pauken und Trompeten“ in den Saal ein und überbrachten eine musikalische Gratulation: „Ja gibt’s denn des a, die 3 Andern san 20 Jahr!“ Ohne Zweifel, die „Tangrintler Musikanten“ sind wohl die beste Tanzbodenmusik in der Oberpfalz.

Sie kommen aus Hemau und spielen traditionelle Blasmusik auf hohem Niveau; mal ursprünglich, mal „krachad“ und auch mal modern.

Das „Trio de Janeiro“ bot Volksmusik vom Zuckerhut mit drei Gitarren und dem Rythmusmann Stefan Huber, der auch auf einer alten Volkszither (Autohart) einen Zwiefachen spielte. Das Repertoire umfasste lateinamerikanische und spanische Stücke, Klassik und Swing.

„Die 7gscheiten“ kamen aus dem Regensburger Raum und spielten stimmungsvolle bayerische Volksmusik, von der Salonmusik bis hin zur Tanz- und Tanzlmusik. Beim Walzerlied „Hampelmann“ wurden die Zuschauer aufgefordert, kräftig mitzusingen. Seine „G’schichten“ an den Mann brachte der Maxhütter Bernd Reil, der „meistens wahre Episoden“ aus seinem noch relativ jungen Leben erzählte.

Natürlich trugen die „De 3 Andern“ auch ihren Teil zum Gelingen des Jubiläumsabend bei. Ihre allseits bekannten Lieder „d`Witterung“, „da Weg zu mein Moidl is stoana“, „Du alte Rumbumpl“, „Gickl wennst net krahst“, „Dingl-Dangl“, und das „Frauenlied“. Dazwischen gab es die „berühmten“ Witze, davon als Höhepunkt der mit dem „Leck mi“.

Den Abschluss bildeten die „Tangrintler Musikanten“ mit Tanzbodenmusik, bei der auch das Tanzbein unter dem Motto „Tanz in den Mai“ geschwungen wurde.

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