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Versammlung

Musiker erwarben sich Respekt in Bayern

Die Blaskapelle Dietldorf sieht sich auch bei der Ausbildung des Nachwuchses gut aufgestellt. Vorstand wurde neu gewählt.
Von Stefan Barte

Die neue Vorstandschaft (von links nach rechts) Maximilian Beer, Michael Söllner, Erwin Kerner, Fabian Pritschet, Martin Pritschet, Fabian Wolf, Sebastian Brettner, Andreas Beer, Katja Schmidt, Stefan Pritschet, Sabine Brettner, Volker Schmidt Foto: bbs
Die neue Vorstandschaft (von links nach rechts) Maximilian Beer, Michael Söllner, Erwin Kerner, Fabian Pritschet, Martin Pritschet, Fabian Wolf, Sebastian Brettner, Andreas Beer, Katja Schmidt, Stefan Pritschet, Sabine Brettner, Volker Schmidt Foto: bbs

Burglengenfeld.„Wir sind das Aushängeschild unseres Dorfes und repräsentieren es. Wir haben uns Respekt und Ansehen in ganz Bayern erworben“, berichtete stolz der 1. Vorsitzende der Blaskapelle Dietldorf, Maximilian Beer, anlässlich der Jahreshauptversammlung 2018 im Landgasthof Weiß.

In seinem Tätigkeitsbericht konnte er auf zahlreiche Vereinsveranstaltungen in den letzten zwei Jahren zurückblicken. Exemplarisch sei das Schlossfest genannt, das sich mittlerweile mit 650 Besuchern zu einem echten Dorfevent entwickelt habe und inzwischen die Mitarbeit aller Dietldorfer erfordere. Für diesen nicht alltäglichen Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft dankte Beer ganz besonders. Er informierte über eine aktuelle Vereinsmitgliederzahl von 165 Musikern (davon 40 aktive). Diese Zahl ist bei nur 270 Dietldorfern eine beachtliche Größe. Der Dirigent und musikalische Leiter, Volker Schmidt, verzichtete in seiner Ansprache auf ein näheres Eingehen auf die durchschnittlich 50 Auftritte im Jahr. Stattdessen wartete er mit drei Thesen auf. „Ein Taucher, der nicht taucht, taugt nix“, war eine von ihnen.

Damit wollte er verdeutlichen, dass durch erfolgreiche Auftritte, wie beim Frühjahrskonzert in Maxhütte-Haidhof echte Motivation erwachse. Die inzwischen erreichte Konzertanzahl sei jedoch in den Augen von Schmidt inzwischen grenzwertig und bedürfe der Diskussion, stellte er in den Raum. Weiterhin sei die Freude an der Musik die halbe Miete und der Schlüssel zum Erfolg. Darauf müsse bei allen Veranstaltungen immer großer Wert gelegt werden. In der dritten These ging es um den Nachwuchs. „Sie sind unsere Zukunft. Wenn im Jahre 2020 das 50-jährige Bestehen der Musikkapelle gefeiert wird, sind auch wir altersmäßig vorangeschritten und können den künftigen Bedarf nur durch Nachwuchsmusiker decken. Ich bin mir sicher, dass wir auf einem guten Weg sind. Dank an die Musiker; unser musikalischer Erfolg ist die Ernte“, so der Dirigent.

Ein in diesem Zusammenhang nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag, dass bei der Partnersuche künftig das Beherrschen eines Instrumentes die wesentliche Grundbedingung sein sollte, fand seitens der Jugend erwartungsgemäß keine Zustimmung. Nach einstimmiger Entlastung der alten Vorstandschaft erfolgte die Neuwahl. Gemäß Vereinssatzung wurden dabei fünf aktive Musiker und drei passive Mitglieder in die Vorstandschaft gewählt.

Am 20. Mai ab 16 Uhr bietet die Musikkapelle für alle Kinder und Jugendlichen ab acht Jahren eine kostenlose Schnupperprobe im Jugendheim Dietldorf an. Es bedarf keinerlei Vorkenntnisse. Jeder Musikinteressierte kann die verschiedenen Instrumente ausprobieren und bekommt eine kleine Kostprobe der Kapelle zu hören.

Neuer Vorstand

  • 1. Vorsitzender:

    Maximilian Beer, 2. Vorsitzender Sabine Brettner, 3. Vorsitzender: Michael Söllner

  • Geschäftsführer:

    Erwin Kerner

  • Schriftführer:

    Stefan Pritschet

  • Kassier:

    Fabian Wolf

  • Beisitzer:

    Sascha Kellner, Sebastian Brettner, Martin Pritschet

  • Kassenprüfer:

    Andreas Beer, Fabian Pritschet

  • Musikalische Leitung:

    Volker Schmidt (bbs)

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