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Wahl

MZ-Voting: Seebarn hatte schönsten Zug

Neunburgs Faschingshochburg gewann das große MZ-Voting. Beim Geldbeutelwaschen stießen die Seebarner darauf an.
Von Bettina Mehltretter und Ralf Gohlke

Mehr als 9000 Zuschauer kamen nach Seebarn. Da hatte der Faschingsverein allen Grund zu jubeln. Foto: Milena Gruber
Mehr als 9000 Zuschauer kamen nach Seebarn. Da hatte der Faschingsverein allen Grund zu jubeln. Foto: Milena Gruber

Seebarn.Am 11.11.2019 hatten die Seebarner den Fasching ausgegraben und damit die „fünfte Jahreszeit“ eingeläutet. Am Aschermittwoch, pünktlich um 11.11 Uhr, startete mit dem traditionellen Geldbeutelwaschen die letzte Aktion dieser Session.

„So etwas geht überhaupt nur, wenn alle mitmachen.“

Faschingspräsident Dennis Gruber

Dass dieser Fasching etwas ganz Besonderes war, ließ sich an der großen Zahl von Teilnehmern ablesen, die sich heuer schon am Vormittag auf dem Dorfplatz eingefunden hatte. In den jeweils vier Jahren zwischen den Festzügen ist der Besuch beim Geldbeutelwaschen üblicherweise eher „durchwachsen“. Aber diesmal wollten viele gemeinsam den Ausklang feiern. Zeichen von „Ermüdung“ wurden dabei nicht erkennbar.

Beim traditionellen Geldbeutelwaschen hatten alle noch einmal richtig Spaß und blickten zurück auf eine besondere Session. Foto: Ralf Gohlke
Beim traditionellen Geldbeutelwaschen hatten alle noch einmal richtig Spaß und blickten zurück auf eine besondere Session. Foto: Ralf Gohlke

An der Spitze der Truppe standen die beiden Faschingspräsidenten Dennis Gruber und Christian Ferstl. Sie zogen eine durchwegs positive Bilanz aller Veranstaltungen.

Das Geldbeutelwaschen sei daher schon auch dazu gedacht, allen Helfern einen kleinen Dank abzustatten. „So etwas geht überhaupt nur, wenn alle mitmachen“, sagte Gruber. Froh waren beide, dass vor allem der Zug unfallfrei über die Bühne gegangen ist.

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9000 Besucher bei Seebarns Faschingszug

Nur alle fünf Jahre ist Faschingszug in Seebarn. Diesmal staunten die Besucher über 61 Fußgruppen und Wagen. Das ist Rekord.

Dieser Zug war auch der Grund dafür, dass am Aschermittwoch keine „Trauerstimmung“ aufkam. Denn die Faschingsfans durften zum Ausklang auch noch ihre Titelverteidigung feiern. Schon vor fünf Jahren hatten sie beim großen Voting auf mittelbayerische.de den Titel „Schönster Faschingszug im Landkreis Schwandorf“ gewonnen. Jetzt stimmten wieder die meisten Leser der Mittelbayerischen für sie.

Mehrere Hundert Leser stimmten ab

35 Prozent sagten, dass der Seebarner Faschingszug der schönste im Landkreis sei. Auf Platz zwei schaffte es Stulln (19 Prozent), auf Rang drei Fischbach (18 Prozent). Die anderen Umzüge spielten zumindest im Voting auf mittelbayerische.de nicht vorne mit: Nittenau und Dietldorf teilten sich mit jeweils 7 Prozent der Stimmen Platz vier, gefolgt von Steinberg (6 Prozent), Gleiritsch (5 Prozent) und Pfreimd (3 Prozent). Insgesamt hatten sich mehrere Hundert Leser an der Abstimmung beteiligt.

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Würdige Beerdigung für Seebarns Fasching

Die fünfte Jahreszeit in Neunburgs Faschingshochburg ist vorbei. Erst 2024 darf der Fasching wieder aus dem Sarg steigen.

Neunburgs Bürgermeister Martin Birner, dem die Seebarner Maschkerer am Unsinnigen Donnerstag symbolisch den Rathausschlüssel abgenommen hatten, um von nun an selbst zu regieren, gratulierte den Seebarnern zum Erfolg. „Der Zug in Seebarn war ja wirklich fantastisch“, sagte Birner der Mittelbayerischen. „So etwas schafft man nur, wenn alle im Ort zusammenhalten.“ Das war auch beim Geldbeutelwaschen der Fall. Gefeiert wurde, bis das letzte Holzscheit verschürt war.

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