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Waidwerk

Nachtzielgeräte schnell beantragen

Bei der Hegeschau in Bruck stand die Prävention vor der Afrikanische Schweinepest im Fokus. Abschusszahlen maximieren.

Die Jägervereinigung Nittenau/Bruck hielt ihre Hegeschau im Meisl-Saal ab. .Foto: taf
Die Jägervereinigung Nittenau/Bruck hielt ihre Hegeschau im Meisl-Saal ab. .Foto: taf

Bruck. Die Jägervereinigung Nittenau/Bruck hielt ihre Hegeschau im Meisl-Saal. Neben dem zweiten Brucker Bürgermeister Robert Feuerer und dritten Nittenauer Bürgermeister Jürgen Kuprat, begrüßte Vorsitzender Otto Storbeck, mit Peter Hummel und Christoph Mühlbauer, Vertreter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), und der Unteren Jagdbehörde. Storbeck stellte klar, dass Hegeschauen abgehalten werden müssen und dies im Bayerischen Jagdgesetz festgehalten ist.

Hummel vom AELF stellte in seinem Grußwort fest, dass es wichtig ist, den Wald zu verjüngen, um ihn gesund zu erhalten, was natürlich auch dem Wild zugutekomme. Mühlbauer ist neuer Leiter der Unteren Jagdbehörde. Er informierte die Jäger, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) auch im Landkreis Schwandorf ein zentrales Thema geworden sei. Mittlerweile ist sie in einigen Teilen Polens und an der Tschechisch – Slowakischen Grenzen nachgewiesen worden. Die Jäger im Landkreis Schwandorf haben im abgelaufenen Jagdjahr den Schwarzwildabschuss um 50 Prozent erhöht und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Prävention. In diesem Zusammenhang wies er auch darauf hin, dass zum Thema Nachtzielgeräte ein Umdenken stattgefunden habe. Wegen der ASP habe die Jägerschaft einen Auftrag des Staatsministeriums erhalten, so viele Wildschweine wie möglich zu erlegen. Eine wichtige Hilfe sei hierbei ein Nachtzielgerät in Verbindung mit der Zieleinrichtung auf den Waffen. Mit den Nachtzielgeräten, die vor die Zieleinrichtung montiert werden, könne der Jäger auch bei schlechtem Licht das Wild sicherer erkennen und auch gezielt erlegen. Wie diese Vorgabe aber gehandhabt werden soll, dies sei jedem Landkreis selber überlassen. Er bat also die Jäger ihre Anträge, zum Betreiben eines Nachtzielgeräts, gut ausformuliert an ihn zu schicken. Aus den Reihen der Jäger kam dann die Kritik, dass sie dies wohl schon getan hätten, sie aber noch keinen Bescheid erhalten haben. In diesem Zusammenhang bat Mühlbauer noch um etwas Geduld, da er sich erst einarbeiten musste. Er versprach aber, dass die ersten Anträge noch im April bearbeitet würden. Es wurden auch Bedenken geäußert, dass den Jägern, beim Ausbruch der Schweinepest, der Schwarze Peter zugeschoben werden könnte. Dies wies Mühlbauer vehement zurück. Des Weiteren merkte er an, dass diese Art von Seuchenprävention ja auch nur ein Baustein des ganzen Problems sei und man das ganze Ausmaß noch nicht einsehen könne. Er bat die Jäger, noch ihre Genehmigungsanträge schnellstmöglich abzugeben. (taf)

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