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Natur zu Gast bei der Politik

Gebiete wie der Oberpfälzer Wald dienen der Erholung. Sie können aber noch mehr sein, wird beim Treffen in München klar.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (2. v. r.) und MdL Alexander Flierl besuchen den Stand des Naturparks Oberpfälzer Wald, betreut von Rangerin Helene Seitz (r.) und Gebietsbetreuerin Birgit Simmeth.  Foto: I. Lautenschlager
Landtagspräsidentin Ilse Aigner (2. v. r.) und MdL Alexander Flierl besuchen den Stand des Naturparks Oberpfälzer Wald, betreut von Rangerin Helene Seitz (r.) und Gebietsbetreuerin Birgit Simmeth. Foto: I. Lautenschlager

Schwandorf.Zur Plenarsitzung im Münchener Maximilianeum haben die Bayerischen Naturparke kürzlich ein Begleitprogramm gestaltet. Für den Naturpark Oberpfälzer Wald waren Gebietsbetreuerin Birgit Simmeth und Rangerin Helene Seitz vor Ort, wie der Verein in einer Pressemitteilung bekanntgab.

Begrüßt wurden die 19 Bayerischen Naturparke von der Landtagspräsidentin Ilse Aigner, vom Vorsitzenden des Naturparkverbandes Bayern e.V. und Landrat des Landkreises Eichstätt Anton Knapp sowie von der Landtagsabgeordneten Tanja Schorer-Dremel. Aigner wies in ihrer Eröffnungsrede auf die Bedeutung dieser besonderen Gebiete für Bayern hin und betonte: „Gelebter Natur- und Landschaftsschutz gehört in die Mitte politischer Aufmerksamkeit.“

Während sich die Gebietsbetreuer als Bindeglied zwischen Behörden und Landnutzern bereits seit Jahren bewährt haben, wie es in der Mitteilung weiter heißt, wurden in den Naturparks im Rahmen der sogenannten „Naturoffensive Bayern“ des Umweltministeriums und seit Inkrafttreten der Förderung der Rangerstellen im November 2018 bayernweit 40 Naturpark-Ranger eingestellt. Die Ranger dienen als Mittler zwischen Mensch und Natur und „erklären die Welt direkt vor unserer Haustür“, wie Schorer-Dremel bemerkte. Sie sieht in den Naturparks nicht nur Erholungsräume. „Sie können ein Modellbeginn sein für die Entwicklung ländlicher Räume, die sich auch als Bildungseinrichtung vor Ort eignen“, wird sie zitiert.

Blick in die Zukunft

  • Grundsatz:

    Naturparks werden als wichtige Akteure beim Erhalt der Natur und bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung verstanden.

  • Ziel:

    Durch gezieltes Informieren soll die Wertschätzung der Natur nachhaltig verbessert werden.

  • Ausblick:

    Die Strukturen der Parks sollen weiterentwickelt und unter anderem Naturpark-Zentren eingerichtet werden. Der Freistaat will das Vorhaben unterstützen.

Umweltminister Thorsten Glauber und viele Abgeordnete des Bayerischen Landtages nutzten im Anschluss die Gelegenheit sich über die Arbeit vor Ort zu informieren sowie Köstlichkeiten aus den verschiedenen Gebieten zu probieren. Auch der Schwandorfer Stimmkreisabgeordnete Alexander Flierl (MdL) ließ sich einen Besuch und ein ausführliches Gespräch am Stand seines „Heimat-Naturparks“ nicht nehmen. Für Birgit Simmeth und Helene Seitz war der Tag im Landtag ein Erfolg. „Es war ein besonderes Erlebnis und ein gelungener Austausch zwischen den Landtagsmitgliedern und den Naturparks“, heißt es in der Pressemitteilung.

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