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Politik

Neue Beauftragte für Familien

Stephanie Staudenmayer wurde vom Gemeinderat in dem Amt bestätigt. Grünes Licht gab es für den geplanten Solarpark.
Von Johann Ippisch

Die neue Familienbeauftragte der Gemeinde Stephanie Staudenmayer (Bildmitte) mit Bürgermeister Thomas Falter sowie der Jugendtreff-Beauftragten Christina Schwarzfischer (r.) Foto: Johann Ippisch
Die neue Familienbeauftragte der Gemeinde Stephanie Staudenmayer (Bildmitte) mit Bürgermeister Thomas Falter sowie der Jugendtreff-Beauftragten Christina Schwarzfischer (r.) Foto: Johann Ippisch

Wackersdorf.Die neue Familienbeauftragte der Gemeinde heißt Stephanie Staudenmayer. Bei der öffentlichen Gemeinderatsitzung, die im Offenen Treff des Mehrgenerationenhauses (MGH) stattfand, wurde sie in ihrem Amt vom Gremium bestätigt. Damit wird der bisherige Familienbeauftragte Peter Fischer abgelöst. Aus beruflichen Gründen wollte dieser seine Tätigkeit baldmöglichst beenden.

Als Leiterin des Mehrgenerationenhauses gab Staudenmayer auch einen Bericht über 2019. Sie bilanzierte, dass sowohl die Zahl der Veranstaltungen als auch die Besucherfrequenz stetig ansteigt. Nicht nur aus der Gemeinde, sondern auch von außerhalb der Gemeindegrenzen kommen Besucher zum Wackersdorfer Mehrgenerationenhaus. Auch die Leiterin des Jugendtreffs, die Sozialpädagogin Christina Schwarzfischer, hatte Positives vom Jugendtreff berichten. 1654 Kinder und Jugendliche hatten sich im Jahr 2019 im Jugendtreff eingefunden.

Diesen wird dabei weitgehend Freiraum in ihren Tätigkeiten gelassen und kein Programm vorgegeben, damit sie selbst herausfinden können, was sie im Jugendtreff am liebsten machen möchten. Nur einmal im Monat wird ein Thema vorgegeben, so Schwarzfischer.

Dies geschehe auch in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus. Unter anderem die digitale Sprechstunde und der Graffiti-Workshop kommen dabei sehr gut an. Die größte Zeit nahm die Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen, Hinweise und Anregungen zum „Sondergebiet Photovoltaik-Freiflächenanlage Solarpark Mappenberg“ in Anspruch.

Bedenken von Anwohnern

Landschaftsarchitekt Diplom-Ingenieur Gottfried Blank erläuterte diese und sie wurden einzeln vom Gremium abgewogen. Der Gemeinderat hatte bereits in seiner Sitzung am 26. Juni 2019 grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Auf rund acht Hektar Fläche am Mappenberg, beiderseits der Bundesstraße B 85, soll ein Solarpark entstehen. Nach der Sitzung im Juni 2019 erfolgte die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung. Stellungnahmen, Hinweise und Anregungen kamen von elf Trägern öffentlicher Belange und von zwei Privatpersonen.

Bauantrag

  • Abstimmung:

    Einstimmig genehmigte der Gemeinderat den Bauantrag der Firma Mailingcenter Kiendl in der Industriestraße auf Errichtung einer Lagerhalle sowie einer Garage.

  • Details:

    Die Lagerhalle hat Ausmaße von zwölf auf 51,55 Meter, die Garage 7,80 Meter auf 9,80 Meter. Das Vorhaben befindet sich im Außenbereich im Industriegebiet-Nord.

Insbesondere zwei private Einwender, die in unmittelbarer Nachbarschaft des geplanten Solarparks wohnen, äußerten Bedenken gegen das Projekt. Die Bedenken berührten insbesondere die Themen Lärmemissionen, kleinklimatische Veränderungen, elektrische und magnetische Felder, Blendwirkungen durch die Solarflächen, Wildtiere und Wildwechsel, Grundwasserspiegel und Oberflächenwasserabfluss, Naturbeeinträchtigungen und Naturzerstörung und nicht zuletzt das veränderte Landschaftsbild.

Sorgen wurden relativiert

Ein schalltechnisches Gutachten ergab laut Gottfried Blank, dass die Grenzwerte Tag und Nacht eingehalten werden. Lärmemissionen gehen insbesondere von den Wechselrichtern aus, die Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln, so Blank. Auch die weiteren Bedenken konnten ihm zufolge relativiert werden.

Durch die Herausnahme der Flächen aus der intensiven Landbewirtschaftung konnten auch die Bedenken gegen die Naturbeeinträchtigung verworfen werden. Das Gegenteil ist nach Gottfried Blank der Fall.

Durch die dadurch zu erwartende Zunahme von Insekten profitierten auch die Fledermäuse und die weitere Natur. Die Abwägung wurde einstimmig genehmigt und die weitere Auslegung beschlossen.

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