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Unterricht

Neue Rektorin will eine offene Schule

Petra Hnevkovsky ist die neue Leiterin der Grund- und Mittelschule in Bruck. Lehrerin wollte sie schon als Kind werden.
Von Agnes Feuerer

Petra Hnevkovsky ist seit diesem Schuljahr die neue Rektorin der Grund- und Mittelschule Bruck  Foto: Agnes Feuerer
Petra Hnevkovsky ist seit diesem Schuljahr die neue Rektorin der Grund- und Mittelschule Bruck Foto: Agnes Feuerer

Bruck.Petra Hnevkovsky ist die neue Rektorin an der Grund- und Mittelschule in Bruck. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit hat sie sich Zeit genommen, um sich der Schulfamilie und den Bruckern vorzustellen. Geboren und aufgewachsen ist sie in Kallmünz, wo sie auch die Grundschule besucht hat. Anschließend wechselte sie auf das Johann-Michael-Fischer Gymnasium in Burglengenfeld und machte dort 1982 ihr Abitur.

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Im Gespräch mit der Mittelbayerischen erzählt sie, dass sie wohl, so habe es ihr ihre Mutter immer erzählt, bereits in der ersten Klasse festgestellt habe, dass sie einmal Lehrerin werden wolle. Dieser Wunsch hat sich die ganzen Jahre über in ihrem Kopf festgesetzt und so begann sie ein Lehramtsstudium in Regensburg, das sie 1986 mit dem ersten und 1988, nach einer Lehramtsanwärterzeit in Teublitz, mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen hat. Anschließend war sie in Roding, Burglengenfeld und wieder in Teublitz eingesetzt.

Kollegen schätzen gelernt

2013 wechselte sie nach Nittenau und übernahm dort, bis 2019, den Posten der Konrektorin an der Grund und Mittelschule. Dann ergab es sich, dass die Stelle der Rektorin an der Schule in Bruck frei geworden ist und da sie die Schule und viele der jetzigen Kolleginnen und Kollegen von der Zusammenarbeit durch den Schulverbund schon kennen und sehr schätzen gelernt hatte, bewarb sie sich auf diese Stelle. Petra Hnevkovsky ist verheiratet, hat zwei mittlerweile erwachsene Töchter und kennt den Schulbetrieb deshalb von zwei Seiten.

Die Stationen von Petra Hnevkovsky

  • Kindheit:

    Geboren und aufgewachsen in Kallmünz. Nach der Grundschule Wechsel ans Gymnasium in Burglengenfeld.

  • Ausbildung:

    Nach dem Abi Studium in Regensburg. Als Lehramtsanwärterin war sie in Teublitz tätig.

  • Dienstorte:

    Die anschließenden Dienstorte von Petra Hnevkovsky waren: Roding, Burglengenfeld und Teublitz.

  • Rektorin:

    2013 Wechsel als Konrektorin an die Grund- und Mittelschule Nittenau, jetzt Schulleiterin in Bruck

Im Gespräch betonte sie, dass sie sich darauf freue, den in Bruck eingeschlagenen Weg einer offenen und modernen Schule fortführen zu dürfen. Es sei eine Schule, in der sich alle, Schüler und Lehrer, wohlfühlen und gerne lernen und lehren – eine offene Schule, die die Schülerinnen und Schüler ihren Eignungen und Neigungen entsprechend fördert. Vielfältig unterstützt wird die Schule durch den Musikunterricht in der Bandklasse, die Lesepatinnen, das Projekt „Geschenkte Zeit“ oder auch durch Vorträge z.B. über einen kompetenten Umgang mit dem Internet.

Medienkonzept erweitern

Natürlich wisse sie, dass es im laufenden Schuljahr noch viele Aufgaben zu erledigen gibt. So möchte sie das Medienkonzept der Schule voranbringen. Bereits jetzt können Lernprogramme in den Klassenzimmern und nicht nur in den Computerräumen genutzt werden. In nächster Zeit sollen nach und nach alle Klassen mit Tabletts und Laptops ausgestattet werden. Die Schule werde daran arbeiten, die Unterrichtsqualität hochzuhalten.

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Da sie schon viele Jahre Schüler mit Migrationshintergrund im Fach Deutsch als Zweitsprache unterrichtet, kennt sie auch die vielfältigen Probleme auf diesem Gebiet. Sehr am Herzen liegt ihr die, für die Schüler sicher sehr gewinnbringende, Zusammenarbeit von Schule und Offener Ganztagsschule. Sie soll dafür sorgen, dass sich die Schüler an der Schule wohlfühlen und die Eltern wissen, dass ihre Kinder versorgt sind. Sie möchte auch gerne die Brucker Vereine ansprechen, sich mit ihren Angeboten einzubringen.

Ein Schwerpunkt sei die Erneuerung der Klassenzimmer mit zeitgemäßen Mobiliar, dafür habe ihr Bürgermeister Hans Frankl seine Unterstützung zugesagt. Obwohl sie erst kurz an der Schule ist, fühle sie sich Dank der Unterstützung ihres Teams schon sehr wohl.

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