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Neue Vorstandschaft beim SV Leonberg

Der Sportverein hat eine neue Führungsmannschaft und kann alle Ämter besetzen. Die Vorstandschaft wird deutlich verjüngt.
Von Norbert Wanner

v. l. n. r. Markus Piehler (2. Kassier), Martin Popp (Kassier) , Michael Ritz (3. Vorstizender), Matthias Huber (Vorsitzender), Alexander Huber (2. Schriftführer), Friedlinde Faderl (2. Vorsitzende) , Dr. Susanne Plank (Bürgermeisterin).  Foto: Norbert Wanner
v. l. n. r. Markus Piehler (2. Kassier), Martin Popp (Kassier) , Michael Ritz (3. Vorstizender), Matthias Huber (Vorsitzender), Alexander Huber (2. Schriftführer), Friedlinde Faderl (2. Vorsitzende) , Dr. Susanne Plank (Bürgermeisterin). Foto: Norbert Wanner

Maxhütte-Leonberg.Matthias Huber heißt der neue Vorsitzende des Sportvereins. Bis auf das Amt des Kassiers wurden sämtliche Vorstandsämter neu besetzt. Auch im Vereinsausschuss gibt es frische Gesichter. Das verjüngte Führungsteam wurde jeweils ohne Gegenstimme gewählt.

Vor den Neuwahlen stand eine umfangreiche Tagesordnung mit Berichten des Vorsitzenden und der Abteilungsleiter. Bei der Begrüßung konnte sich Vorstand Peter Reischl über ein volles Sportheim freuen. Über 50 Gäste hatten den Weg zur Versammlung gefunden. Reischl blickte auf ein Jahr 2018 zurück, das nach seinen Worten vorstandsintern das Etikett „Seuchenjahr“ hatte. Es begann mit der Notwendigkeit, umfangreiche Brandschutzauflagen umzusetzen, die einen neuen Notausgang samt Feuertreppe erforderlich machten.

Dann zeigte sich, dass die Leitung zur Befüllung der automatischen Platzbewässerung bei zunehmend trockenen Sommern nicht ausreichend dimensioniert war. Mit „enormem“ Arbeitsaufwand, unter anderem umfangreichen Erdarbeiten, wurde die Leitung erweitert. Zum Dritten tropfte ein Duschkopf in den Kabinen, was sich als „kapitaler Rohrbruch“ herausstellte. Die Duschen mussten komplett erneuert werden.

Dazu kamen Aktivitäten wie das 95-Jahre-Gründungsjubiläum oder die Copacabana-Party im laufenden Jahr. „Mehr Engagement kann man nicht verlangen“, wandte sich der Vorsitzende an die Mitglieder. Ausdrücklich dankte Reischl der Stadt Maxhütte-Haidhof mit Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank an der Spitze. Gerade bei den Feuerschutzmaßnahmen habe die Stadt große Unterstützung geleistet.

Die Finanzen stimmen

Kassier Martin Popp hatte angesichts der Aussagen seines Vorredners einiges zu berichten und ergänzte die Ausführungen des Vorsitzenden um die Erneuerung des Eingangsbereichs ins Sportheim, was auch noch gestemmt werden musste. So belief sich die Gesamtsumme der Investitionen auf 41 000 Euro. Am Jahresende 2018 stand denn auch laut Popp ein Minus. Trotzdem sei der Verein insgesamt „nach wie vor finanziell gesund und handlungsfähig“. Sämtliche aufgezählten Maßnahmen habe man „ohne Kredite“ finanzieren können – im Gegenteil, nach dem Auslauf eines Kredits beim Bayerischen Landesportverbandes gehören inzwischen Sportheim und Hauptplatz allein dem SVL, der derzeit über 870 Mitglieder hat.

Die Gewählten

  • Vorstandschaft:

    Matthias Huber (Vorsitzender), Friedlinde Faderl (2. Vorsitzende), Michael Ritz (3. Vorsitzender), Martin Popp (Kassier), Markus Piehler (2. Kassier), Norbert Wanner (Schriftführer), Alexander Huber (2. Schriftführer). Die Kasse prüfen Helmut Schmid und Heribert Dächert.

  • Vereinsausschuss:

    (gewählte Mitglieder): Frank Jentsch, Lukas Pongratz, Josef Hofmann, Hans Biersack und Robert Rem. (bxh)

Die Bürgermeisterin griff in ihrem Grußwort das Vereinsmotto „Mehr als ein Verein“ auf, war es doch gleichzeitig ihr Abschiedsbesuch. Sie habe sich hier immer sehr wohl gefühlt und wünsche dem Verein, dass neben dem Sport immer auch das „gesellschaftliche Miteinander“ gepflegt werde. Der Verein habe jetzt ein „wirklich tolles Team“, eine „bunte Mischung, um den SVL in die Zukunft zu führen“. Ihr Dank galt namentlich dem scheidenden Vorsitzenden sowie Popp für die geleistete Arbeit.

Zufriedenheit in den Abteilungen

Die Berichte aus den Abteilungen hatten einen positiven Tenor. Klaus Feuerer, Leiter der Sparte Ski stellte fest, dass ausnahmslos sämtliche Veranstaltungen gut besucht waren. Während bei anderen Vereinen Tagesfahrten nur noch mangelnden Zuspruch fänden, bot die Skiabteilung sogar noch eine zusätzliche Fahrt an. Fünf Trainerinnen und 75 angemeldete Kinder im Alter von vier bis acht Jahren sind bei der Jugendtanzgruppe „Zumbis“ aktiv, berichtete Trainerin Natalia Michalik. Susanne Rappl sagte: „In der Aerobic-Abteilung „läuft es sehr gut“. Dort würde man sich über eine zusätzliche Trainerin freuen.

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