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Stadtentwicklung

Neuer Kindergarten für Maxhütte-Haidhof

Der Stadtrat ermöglicht den Kita-Bau auf einem Platz des FC Maxhütte-Haidhof. Zurzeit werden die Kinder im Container betreut.
Von Norbert Wanner

Auf dem Platz drei des FC Maxhütte-Haidhof entsteht ein Kindergarten. Foto: Norbert Wanner
Auf dem Platz drei des FC Maxhütte-Haidhof entsteht ein Kindergarten. Foto: Norbert Wanner

Maxhütte-Haidhof.Im Juli berichtete die Mittelbayerische erstmals darüber, dass auf Platz drei des FC Maxhütte-Haidhof ein neuer Kindergarten entstehen soll. Der Stadtrat hatte damals das Bauleitverfahren für die Gemeinbedarfsfläche „Prinz Ludwig“, wie das Kind getauft wurde, eingeleitet.Nur vier Monate später stellte der Stadtrat jetzt den Bebauungsplan auf und fasste den Satzungsbeschluss. Es besteht also Baurecht. Die Eile hatte einen guten Grund: Neue Kita-Plätze werden dringend benötigt. Gegenwärtig dienen Container als Zwischenlösung.

Das Ganze ging deshalb so schnell, weil die Träger öffentlicher Belange praktisch keine Einwände hatten. Bauamtsleiter Johannes Ortner dankte bei der Stadtratssitzung am Donnerstag ausdrücklich für das große Entgegenkommen aller Beteiligten. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank berichtete von laufenden Gesprächen mit dem FC Maxhütte-Haidhof. Dabei geht es um die Ausgleichsmaßnahmen für den Verein, nachdem der Platz drei der Stadt zur Verfügung gestellt wurde. Das Ergebnis der Gespräche werde dem Stadtrat vorgestellt. Ohne Gegenstimme fasste das Gremium sämtliche notwendigen Beschlüsse für den Abschluss des Verfahrens.

Unternehmer will sich wehren

Dann befasste sich der Stadtrat mit einer Änderung des Flächennutzungsplans für das Baugebiet Winkerling-West. Diese war bereits im März beraten und verabschiedet worden. Im Nachgang seien jedoch kleinere Formfehler aufgefallen, erläuterte die Bürgermeisterin. Da ein von der Planung betroffener Unternehmer auf jeden Fall Rechtsmittel einlegen will, votierte das Gremium erneut ohne Gegenstimme für den Billigungs- und Auslegungsbeschluss.

In der zweite Phase des Bauleitverfahrens ging es auch beim Baugebiet „Zum Schwarzerberg“. Hier hat inzwischen offensichtlich ein Umdenken im Stadtrat stattgefunden. Hatte es beim Aufstellungsbeschluss noch eine lange Diskussion mit vielen Vorbehalten und einen mehrheitlichen Beschluss gegeben, votierte der Stadtrat diesmal einstimmig und ohne Bedenken gegen die Weiterführung der Planung. Die hatte Bauamtsleiter Johannes Ortner vorher mit Hilfe von Übersichtskarten erläutert.

Wärme und Energie

  • Blockheizkraftwerk:

    Dieses versorgt Rathaus und Anbau sowie Mittelschule und Turnhalle mit Wärme und Energie.

  • Planungsauftrag:

    Der Stadtrat vergab den Planungsauftrag für die Baumaßnahme an das Büro Hiller aus Schwandorf.

  • Ausgleich:

    Für die Bebauung des FC-Platzes drei schafft die Stadt Ausgleichsmaßnahmen. (bxh)

Demnach wird mit einer Änderung des Flächennutzungsplans der Status von insgesamt 0,7 Hektar bisher landwirtschaftlicher Fläche so geändert, dass am östlichen Ortausgang Richtung Schwarzerberg/Binkenhof ein „einheitlicher Ortsabschluss“ vorbereitet wird, wie es in den Unterlagen heißt. Tatsächlich umfasst der konkrete Bebauungsplan nur eine Teilfläche von 3763 Quadratmetern, eingeteilt in vier Parzellen, wie die Schaubilder von Ortner zeigten. Dadurch werde vermieden, dass für Grundstückseigentümer, die keine Baupläne hätten, Baurecht entstehe – mit den daraus folgenden Kosten.

Alle Bedenken ausgeräumt

Im Rahmen der Erläuterung der eingegangenen Anregungen und Einwendungen wies Dr. Plank auf die „etwas kompliziertere“ Stellungnahme der Regierung der Oberpfalz hin, die zunächst Bedenken angemeldet hatte. Diese seien jedoch durch den nachgewiesenen hohen Flächenbedarf an Wohnbauland im Stadtgebiet ausgeräumt worden, heißt es in den Unterlagen der Verwaltung.

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Einstimmig bestätigte der Stadtrat den neuen stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Leonberg, Florian Mauerer. Ebenso einmütig wurde mit Blick auf die Gründung der Stadtwerke die Verbandssatzung des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung Maxhütte-Haidhof/Teublitz redaktionell angepasst.

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