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Dorferneuerung

Neuer Spielplatz bekommt Loren-Bahn

Teilnehmergemeinschaft stimmt vorgestelltem Plan zu. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 70 000 Euro.
Von Randolf Alesch

Beim geplanten Fußweg von der Einmündung der „Alten Straße“ in die Staatsstraße bis zum ehemaligen Gasthof Pöll steht ein alter Birnbaum im Weg, der durch einen neuen Baum ersetzt werden soll.  Foto: Randolf Alesch
Beim geplanten Fußweg von der Einmündung der „Alten Straße“ in die Staatsstraße bis zum ehemaligen Gasthof Pöll steht ein alter Birnbaum im Weg, der durch einen neuen Baum ersetzt werden soll. Foto: Randolf Alesch

Bodenwöhr.Hauptthema der vergangenen Vorstandssitzung zur Flurneuordnung und Dorferneuerung war die Vorstellung des Plans für den Kinderspielplatz in Windmais. Wie mit den Dorfbewohnern abgestimmt, erhält der Spielplatz in der Nähe der Kapelle neben den üblichen Spielgeräten und einem Sandkasten auch eine kleine Loren-Bahn.

Diese soll einen Bezug zur Ortsgeschichte, dem Erzabbau in der Bucher Zeche, dem Porphyr-Abbau im Dampfschotterwerk am Kolm und der Lehmgewinnung für die Dampfziegelei in Erzhäuser, herstellen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 70 000 Euro, von denen rund zwei Drittel das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) und ein Drittel die Gemeinde Bodenwöhr übernehmen würde. Man kam überein, dass die Gemeinde den Spielplatz errichten lässt und das ALE seinen Anteil an den Kosten übernimmt.

Geplanter Gehweg

  • Hindernis:

    Beim geplanten Fußweg von der Einmündung der „Alten Straße“ in die Staatsstraße bis zum ehemaligen Gasthof Pöll steht ein alter Birnbaum im Weg. Dieser würde einen Schwenk des Weges nötig machen, bei dem aber auch das Wurzelwerk des Baumes im Rahmen der Baumaßnahmen beschädigt werden könnte.

  • Vorhaben:

    Daher sprach man sich für eine Entfernung des Birnbaumes bei gleichzeitiger Ersatzbepflanzung entlang des Weges aus. Das muss aber von der unteren Naturschutzbehörde noch genehmigt werden.

Zum weiteren Vorgehen schlug Bürgermeister Georg Hoffmann vor, sich für eine Detailplanung von den Spielplatzherstellern ein konkretes Angebot erstellen zu lassen. Eine Arbeitsgruppe aus dem Dorf soll hierbei beratend eingebunden werden, damit die Wünsche der Bürger auch Berücksichtigung finden. Nach Ermittlung der konkreten Angebote für die einzelnen Spielgeräte soll das Vorhaben dem Gemeinderat und dem ALE vorgestellt und von beiden Gremien abgesegnet werden, bevor mit dem Bau begonnen werden kann.

Weiter stellte TG-Vorsitzender Manfred Mikuta die Renaturierungspläne für den Pingartener Graben und den Grasenbach vor. Dabei erhalten die Bachläufe links und rechts einen fünf Meter breiten Schutzstreifen. Verrohrungen in den Bachläufen werden entfernt. Außerdem werden in den Bachläufen vereinzelt Absetzflächen geschaffen, die dem Bach auch die Möglichkeit geben sollen, bei Hochwasser über die Ufer zu treten und sich auszubreiten. Äußerst positiv sei im Verfahren Windmais, dass Renaturierungen als ökologische Maßnahmen und damit als Ausgleich für das gesamte Verfahren gelten, was einen erheblichen finanziellen Vorteil mit sich bringt. Die angestrebten Renaturierungsmaßnahmen versprechen eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität in den Bachläufen und damit am Ende der Kette natürlich auch für den Hammersee.

Weiter wurde die Kasse der Teilnehmergemeinschaft ohne Beanstandungen geprüft, so dass der Kassenverwalter entlastet werden konnte.

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