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Neunburg: Mit Bannern gegen Corona

In der Stadt weisen große Banner die Bürger auf die Hygieneregeln hin. Sie wurden mit der BRK-Bereitschaft organisiert.

Erster Bürgermeister Martin Birner (r.) und Stadtrat sowie Beauftragter für Gesundheitswesen Maximilian Lang vor einem der neuen Banner mit den derzeit so wichtigen Hygienemaßnahmen Foto: Ulrike Meixner
Erster Bürgermeister Martin Birner (r.) und Stadtrat sowie Beauftragter für Gesundheitswesen Maximilian Lang vor einem der neuen Banner mit den derzeit so wichtigen Hygienemaßnahmen Foto: Ulrike Meixner

Neunburg.Seit einigen Tagen werden immer mehr Lockerungen möglich. Das freut nicht nur Familien, die wieder die vielen Spielplätze nutzen dürfen, sondern auch Bürger aller Altersgruppen, die nun wieder zu einem neuen Alltag – mit Mundschutz und Mindestabstand – zurückkehren können. Bei all der Freude über die neuen Lockerungen sind natürlich die Hygieneregeln trotzdem ein entscheidender Faktor, damit kein neuer Lock-Down droht. Wie die Stadt Neunburg meldet, begrüßen deshalb jetzt die Bürger an viel frequentierten Orten Banner, die alle Hygieneregeln in Übergröße zeigen und zum Beachten aufrufen.

Denn wenn keiner die Hygienemaßnahmen vorlebe, mache es auch keiner nach, so die einfache Botschaft von Stadt und BRK-Bereitschaft. Erster Bürgermeister Martin Birner sagt: „Wir wollten mit den Bannern nicht bedrohend wirken und haben uns daher für die Farbe Grün entschieden, die für Sicherheit und Hoffnung steht. Wir waren mit den Bannern genau zum richtigen Zeitpunkt startklar, als die Maskenpflicht kam und die Kommunen gefordert waren, in der Öffentlichkeit darauf hinzuweisen.“

Großer Zusammenhalt

Seit Mitte März arbeitet im Rathaus eine kleine Task-Force Einheit an Maßnahmen wie diesen. Unterstützung haben erster Bürgermeister Martin Birner, der geschäftsleitende Beamte Georg Keil, Kämmerer Michael Haßfurter und Stadtmarketingbeauftragte Ulrike Meixner vom neuen Stadtrat und Beauftragten für das Gesundheitswesen in Neunburg, Maximilian Lang, erhalten. Der erfahrene Notfallsanitäter ist, neben seiner ehrenamtlichen Stellung als stellvertretender BRK-Bereitschaftsleiter, hauptberuflich im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei BMW tätig und mit einer Pandemieplanung gut betraut. Das zeige, worauf es in einer solchen Situation ankomme: Gemeinsam unbürokratisch helfen und zusammenarbeiten.

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Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, welch großen Zusammenhalt es in Neunburg vorm Wald gebe. Von den Apothekern, über die Pflegeheime und Pflegedienste und die Rettungsorganisationen, bis hin zu den Arztpraxen, habe es von allen Seiten ein konstruktives und unterstützendes Miteinander in der Beschaffung von Schutzausrüstungen, Desinfektionsmittel und vielem mehr gegeben.

Die Banner

  • Hintergrund:

    Mit der Kampagne „Infektionsschutz geht uns alle an – Sei du unser Held“ möchte Initiator und stellvertretender BRK-Bereitschaftsleiter Maximilian Lang in Zukunft jährlich saisonal auf die Maßnahmen zum Hygieneschutz hinweisen.

  • Optik:

    BRK-Bereitschaft und Stadt Neunburg haben zwei verschiedene Banner entworfen und aufgestellt, die auf die Hygieneregeln hinweisen.

Bürgermeister Martin Birners Fazit zu den vergangenen Wochen: „Für Neunburg vorm Wald kann ich sagen: Wir sind stolz auf das, was in den letzten Wochen geleistet wurde. Alle – auch die Bevölkerung – haben vorbildlich mitgeholfen und sich eingebracht. Dank des Gemeinschaftsgefühls und der gegenseitigen Unterstützung haben wir diese Krise bisher sehr gut gemeistert.“ Er wünsche sich, dass dieses Gefühl in der Zukunft bestehen bleibe. Denn nach wie vor seien alle gefragt, um die Situation in der Pandemie weiterhin positiv zu gestalten.

Vorbildlicher Umgang mit Krise

Neunburg habe noch vor vielen anderen Kommunen die Verteilung von Mund-Nasen-Schutz, beispielsweise im Einzelhandel und bei den Feuerwehren, veranlassen können. Die Stadt sei hier in finanzielle Vorleistung gegangen. Glücklicherweise seien alle Bestellungen zügig eingetroffen. Komplettiert worden sei das Ganze vom Engagement vieler Ehrenamtlicher, etwa durch die Herstellung selbstgenähter Masken. Diesen Weg wolle man nun gemeinsam weitergehen und als verlässlicher Partner dem Einzelhandel, den Schulen, den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben, Dienstleistern und örtlichen Firmen mit Rat und Tat behilflich sein.

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