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Laufsport

Neunburger laufen schon zum elften Mal

Am 20. Oktober findet der Neunburger Stadtlauf statt. Erstmals wird die Siegerehrung gleich im Anschluss erfolgen.
Von Ralf Gohlke

Das Geschehen spielt sich ab heuer komplett in der Wassergasse ab. Neben Start und Ziel für alle Laufstrecken wird erstmals dort direkt nach dem Lauf auch die Siegerehrung stattfinden. Foto: Gohlke
Das Geschehen spielt sich ab heuer komplett in der Wassergasse ab. Neben Start und Ziel für alle Laufstrecken wird erstmals dort direkt nach dem Lauf auch die Siegerehrung stattfinden. Foto: Gohlke

Neunburg.Seit nunmehr elf Jahren hat der Neunburger Stadtlauf seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Pfalzgrafenstadt. Ursprünglich war er als Programmpunkt im Rahmen des Altstadtfestes geplant und konzipiert worden und fand auch dabei statt. Zum Problem wurde allerdings die Sperrung der Hauptstraße für Start und Ziel während des Festes. Das brachte Sicherheitsprobleme mit sich, obwohl es zum Glück nie einen Unfall gab.

Auch von der meist heißen Witterung her war der Lauf für die Teilnehmer eine besondere Herausforderung. So kam die Stadt, die den Lauf in Kooperation mit dem Lauftreff und der Interessengemeinschaft (IG) Sportabzeichen veranstaltet, zu dem Entschluss, den Lauf auf das letzte Wochenende der großen Ferien zu verlegen. Als Austragungsort bot sich für Start und Ziel die Wassergasse an, von der aus die Verbindungen zu den Laufstrecken am besten gewährleistet werden konnte.

Siegerehrung vor Ort

„Außer dem Datum gibt es heuer noch einige weitere Veränderungen“, erklärte Organisator Peter Wunder bei einem Pressegespräch im Rathaus. Die Verschiebung auf den relativ späten Termin 20. Oktober resultiere unter anderem daraus, dass sich das letzte Ferienwochenende als eher ungünstig erweisen habe. Viele Familien nutzten dann die beginnende Nachsaison für eine Urlaubsreise. Und am vergangenen Wochenende stand die Wiesn buchstäblich „im Weg“.

Jeder Läufer erhält eine Goldmedaille zur Erinnerung an seine Teilnahme. Die Sieger der verschiedenen Klassements und die meistbeteiligten Vereine erhalten einen Pokal. Urkunden können bei der Stadt angefordert werden. Foto: Gohlke
Jeder Läufer erhält eine Goldmedaille zur Erinnerung an seine Teilnahme. Die Sieger der verschiedenen Klassements und die meistbeteiligten Vereine erhalten einen Pokal. Urkunden können bei der Stadt angefordert werden. Foto: Gohlke

Eine wesentliche Veränderung betrifft die Siegerehrung: „Die wird jetzt nicht mehr drei oder vier Stunden später im Stadtpark stattfinden, sondern unmittelbar nach dem Lauf“, stellte Wunder fest. Überreicht würden dabei nur die Pokale für die Meistbeteiligten und Sieger der Gesamtklassen. Pokale gebe zusätzlich für die Kinder und Jugendlichen, für die bestplatzierten Erwachsenen stünden Sachpreise bereit. Jeder Teilnehmer erhielte eine Goldmedaille.

Wer eine Urkunde möchte, könne diese bei der Stadt anfordern. Wunder rechnete mit einer Pause von maximal zwei Stunden bis zur endgültigen Auswertung. Sie ergäbe sich vor allem durch die Klassifizierung bei den Kindern und Jugendlichen. Die Pause könnte unter anderem, von 11 bis 13 Uhr, zum Duschen in der Mehrzweckhalle der Mittelschule genutzt werden.

„Der Stadtlauf ist als Familienlauf konzipiert und das soll so bleiben.“

Martin Birner, 1. Bürgermeister

Unverändert bliebe dagegen das Streckenangebot von 10 000 Metern und 5000 Metern für Läufer, 2000 Metern für Schüler und Jugendliche sowie 7500 Metern für Nordic-Walker. Die 10 000 Meter-Route und die Walkingstrecke führe in Richtung Eixendorfer Stausee, wo dann die beiden Wende- und Kontrollpunkte eingerichtet seien. Über den Rad- und Wanderweg ginge es dagegen für beide Mittel- und Kurzstrecken in Richtung Katzdorf. Der Zieleinlauf erfolge in beiden Fällen entlang des Untersees im Stadtpark zurück zur Wassergasse. Sowohl vor dem Start als auch danach stünden im Anmeldebereich kostenlos Obst, Kuchen und Getränke bereit.

Echten sportlichen Ehrgeiz entwickeln schon die jungen Läufer, wie hier Korbinian Rosenthal bei seinem Endspurt. Foto: Gohlke
Echten sportlichen Ehrgeiz entwickeln schon die jungen Läufer, wie hier Korbinian Rosenthal bei seinem Endspurt. Foto: Gohlke

Die Startgebühr beträgt für Erwachsene fünf Euro, für Jugendliche zwei Euro. „Wir haben die Anmeldeprozedur noch einmal vereinfacht“, erklärte Stadtkämmerer Michael Haßfurther. Bis einschließlich Freitag, 19. Oktober (spätestens 11 Uhr), sei die Anmeldung auf der Homepage der Stadt (www.neunburgvormwald.de) online möglich. Konventionell könnte die Anmeldung auch bei der Stadtkasse oder der Touristinfo erfolgen. Die Startgebühr ist bei der Sparkasse auf das angegebene Konto einzuzahlen.

Rund 50 Helfer stehen bereit

Stadtkämmerer Michael Haßfurther (links) ist für die Computerauswertung verantwortlich. Das Leitungsteam Peter Wunder und Franz Seidl informierte Bürgermeister Martin Birner. Foto: Gohlke
Stadtkämmerer Michael Haßfurther (links) ist für die Computerauswertung verantwortlich. Das Leitungsteam Peter Wunder und Franz Seidl informierte Bürgermeister Martin Birner. Foto: Gohlke

„Für Kurzentschlossene ist die Anmeldung auch noch am Wettkampftag möglich“, so Haßfurther, allerdings nur bis 9.30 Uhr. Dafür werde dann aber eine Nachmeldegebühr von zwei Euro erhoben. Peter Wunder ließ nicht unerwähnt, dass es wieder der Unterstützung von rund 50 ehrenamtlichen Helfern bedürfe, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten. Mit dabei seien das BRK, zwei Feuerwehren, das THW, und der 1. FC Neunburg. „Worauf wir jetzt vor allem hoffen, ist schönes Wetter“, betonte Peter Wunder, obwohl der Lauf bei jeder Witterung durchgeführt werden würde.

Sehen Sie hier Bilder vom 8. Stadtlauf:

Der 8. Neunburger Stadtlauf in Bildern

Einig waren sich Bürgermeister Martin Birner, Peter Wunder und Franz Seidl darin, das nicht Spitzenleistungen das Ziel der Veranstaltung sein sollen. „Der Stadtlauf ist als Familienlauf konzipiert und das soll er auch bleiben. Mit Teilnehmerrekorden wollen wir nicht glänzen“, sagte der Bürgermeister. Jeder soll für sich entscheiden, ob an seine Leistungsgrenze gehen oder das Ganze mehr aus Spaß an der Bewegung sehen möchte.

Für den Lauftreff stellte Franz Seidl fest, dass es vor allem unter den Kindern und Jugendlichen einige herausragenden Talente gebe, die zum Teil jetzt schon mit hervorragenden Zeiten daherkämen. Sie zu fördern, ebenso wie den Breitensport, gehörten zu den Zielen des Stadtlaufes.

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