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Planung

Neuordnung der Flur kommt schnell voran

Das Wegenetz wird neu eingeteilt und später der Gemeinde übergeben. Das Amt hat den Gewässerplan genehmigt.
von Randolf Alesch

Um den Verkehr auf dem Mühlweg aus Richtung Pechmühle nach Windmais zu beruhigen, wird bei der Ortseinfahrt auf Höhe des Kapellenweges die Möglichkeit eines Kreisverkehrs geprüft. Foto: Randolf Alesch
Um den Verkehr auf dem Mühlweg aus Richtung Pechmühle nach Windmais zu beruhigen, wird bei der Ortseinfahrt auf Höhe des Kapellenweges die Möglichkeit eines Kreisverkehrs geprüft. Foto: Randolf Alesch

Bodenwöhr.Bei der letzten Sitzung der Teilnehmergemeinschaft Windmais zur Flurneuordnung und Dorferneuerung mit Vorsitzendem Manfred Mikuta vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE), Bürgermeister Georg Hoffmann und den Vorständen wurde nochmals darauf hingewiesen, dass an den öffentlichen Sitzungen, die in der Tagespresse und über den Veranstaltungskalender der Gemeinde Bodenwöhr bekanntgegeben werden, jeder Bürger teilnehmen kann. Nichtöffentliche Themen erfolgen dagegen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Hauptthema der Besprechung war der Ausbau des Wegenetzes. Das ALE hat verschiedene Wegeklassen eingeteilt, nämlich solche, die geteert (2a), gepflastert (4a) und geschottert (7a) werden sowie sonstige Wald- und Feldwege (8). Bei den drei erstgenannten Alternativen obliegt die Baulastträgerschaft nach Fertigstellung der Gemeinde. Die sonstigen Wald- und Feldwege werden ebenfalls durch das ALE instandgesetzt und gehen danach als Eigentum an die Gemeinde über.

Weitere Themen

  • Prüfung:

    Ein Kreisverkehr, der durch verschieden Farben optisch gekennzeichnet wird (innen gepflastert oder andere Farbe, außen asphaltiert) wird geprüft. Die Gemeinde organisiert eine Verkehrsschau mit Polizei, ALE, Gemeinde, Vorstandschaft und Anliegern, um die beste Ausbauvariante festzulegen.

  • Thema:

    Die Beschilderung der „Alten Straße“ soll erörtert werden.

Die Baulastträgerschaft würde dagegen den Anliegern obliegen. Hierbei wurde über Lösungen für den künftigen Unterhalt, denn die Gemeinde aus finanziellen Gründen alleine nicht leisten kann, diskutiert. In anderen Verfahren würden z.B. Jagd- oder Wegegenossenschaften den Unterhalt übernehmen, die Gemeinde unterstützt dabei lediglich mit Material wie Schotter oder Split. Die Widmung der Wege erfolgt erst nach dem Ausbau durch das ALE, erst dadurch wird es ein öffentlicher Weg.

Bei neu anzulegenden Entwässerungsgräben und Rohrleitungen, die vom ALE zusammengestellt und in Privatgrundstücken verlegt werden müssen, sind Grunddienstbarkeiten einzutragen, damit die Gemeinde später erforderliche Reparatur- und Wartungsarbeiten durchführen kann. Der Wege- und Gewässerplan sei zwischenzeitlich beim ALE geprüft und genehmigt worden. Nach Erstellung einer Entwurfsplanung müssen noch die Träger öffentlicher Belange dazu gehört werden. Erst dann kann mit den Planungen erster Maßnahmen in der Feldflur, wie der dringende Ausbau des „Turesbacher Weges“, begonnen werden.

Um den Verkehr auf dem „Mühlweg“ bei der Ortseinfahrt Windmais aus Richtung Pechmühle zu beruhigen, wird die Möglichkeit eines kleinen Kreisverkehrs geprüft.

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