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Kommunales

Nittenau muss in Schulen investieren

Die Stadt sieht Handlungsbedarf in städtischen Einrichtungen. Neue Räume und eine moderne Beleuchtung sind dringend nötig.
Von Max Schmid

Stadtrat Johann Frimberger (links) erläuterte dem Bauausschuss die Funktionsweise der neuen Deckenleuchten im Klasszimmer der ersten Klasse an der Fischbacher Grundschule.  Foto: smx
Stadtrat Johann Frimberger (links) erläuterte dem Bauausschuss die Funktionsweise der neuen Deckenleuchten im Klasszimmer der ersten Klasse an der Fischbacher Grundschule. Foto: smx

Nittenau.Die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses startete mit Ortsterminen an der Grundschule Fischbach sowie an der Grund- und Mittelschule an der Jahnstraße.

In Fischbach erläuterte Stadtrat Johann Frimberger die Vorteile der neuen, im Zimmer der ersten Klasse installierten Beleuchtung. Mit 500 Lux würde das Zimmer gleichmäßig ausgeleuchtet, die Lampen passen sich automatisch dem Tageslicht an, seien zudem stromsparend.

Frimberger, dem der Zweite Bürgermeister Albert Meierhofer ausdrücklich für die Installation dankte, bezifferte die Materialkosten für ein Klassenzimmer auf rund 2200 Euro. Beim Blick in das zweite Klassenzimmer, das mit alten Lampen aus den 70er Jahren ausgestattet ist, konnten sich die Ausschussmitglieder vom gravierenden Unterschied zwischen alter und neuer Beleuchtung ein Bild machen.

Meierhofer zeigte sich davon überzeugt, dass die Installation neuer Lampen auch in den anderen Räumen und auch an der Grund- und Mittelschule notwendig sei.

Kinderhort wird zu klein

Zweites Ziel des Ortstermins war die Schule an der Jahnstraße, wo derzeit in einem Gebäudeteil neue Fenster eingebaut werden. Hier verwies Albert Meierhofer darauf, dass man beim Kinderhort aufgrund der Vielzahl der Anmeldungen auf räumliche Grenzen stoße.

Nachdem bereits die frühere Hausmeisterwohnung zur neuen Schulbücherei umgebaut wurde, gebe es keine weiteren freien Räume mehr. Parteiübergreifend wurde von mehreren Ausschussmitgliedern festgestellt, dass für die Zukunft ein Gesamtkonzept für die Nittenauer Schulen erarbeitet werden müsse. In Nittenau besuchen derzeit rund 480 Kinder und in Fischbach rund 50 Kinder die Schule. Bei der anschließenden Sitzung im Rathaus wurden zahlreiche Bauvorhaben behandelt.

Zustimmung gab es für den Antrag einer Ärztin auf Nutzungsänderung von Wohnräumen zu Praxisräumen im Ortsteil Eichlgütl (Gemarkung Fischbach), für einen Bauantrag eines Ehepaars aus Neuhaus für die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage sowie für den Antrag auf Aufstockung eines bestehenden Wohnhauses mit Änderung der Dachform in Bergham.

Keine Einzelgenehmigung

Das Unternehmen UG Fechter in Bergham hatte eine Einzelgenehmigung für den Neubau eines Technik- und Bürogebäudes beantragt. Der zweite Bürgermeister Albert Meierhofer erläuterte dazu, dass die Voraussetzungen hierfür nicht erfüllt seien, deshalb müsse der rechtskräftige Bebauungsplan abgewartet werden.

Bei einer Gegenstimme wurde der Antrag abgewiesen. Größtenteils Einstimmigkeit herrschte bei folgenden Bauvorhaben: Neubau Zweifamilienhaus mit Doppelgarage, die als Getränkemarkt genutzt werden soll, auf dem Schlingmann-Areal II, An- und Umbau eines Wohnhauses inclusive Garage und Carport in der Gemarkung Neuhaus, Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit neun Wohneinheiten und 20 Stellplätzen in Nittenau.

Weitere Themen

  • Isolierte Befreiungen:

    Errichtung eines Carports in Bergham, Gartenhäuschens (Ehemaliges Sägewerk), Geräteschuppens (Brunn-Bachbügl), Neubau Zweifamilienhaus (Lohbügler Straße) und Einfamilienhaus (Annahaidweg)

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