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Bilanz

Nittenau zahlt beim Freibad weiter drauf

Im Jahr 2018 sind die Kosten für Personal und Strom gestiegen. Das Defizit lag bei knapp 227.000 Euro.
Von Cornelia Lorenz

Die Besucher des Nittenauer Freibads müssen sich keine Sorgen machen: Trotz des alljährlichen Defizits will sich die Stadt ihr Bad auch weiterhin leisten. Foto: Renate Ahrens/Archiv
Die Besucher des Nittenauer Freibads müssen sich keine Sorgen machen: Trotz des alljährlichen Defizits will sich die Stadt ihr Bad auch weiterhin leisten. Foto: Renate Ahrens/Archiv

Nittenau.Die Stadt Nittenau lässt sich ihr Freibad einiges kosten: Wie die Stadträte bei ihrer Sitzung am Dienstagabend erfuhren, liegt das Defizit der Einrichtung für das Jahr 2018 bei knapp 227.000 Euro. Das sind knapp 20.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Dass sich die Stadt trotz der roten Zahlen ihr Freibad auch weiterhin leisten will, stand bei den Gremiumsmitgliedern außer Frage. Sie erfuhren aus den Daten der Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2018, dass das Freibad im vergangenen Jahr für Badegebühren, Umsatzsteuer, Mieten und Erstattungen rund 97.600 Euro eingenommen hat. Im Jahr 2017 waren es noch rund 102.400 Euro gewesen.

Personalkosten sind im Jahr 2018 gestiegen

Gleichzeitig sind im Jahr 2018 die Ausgaben der Stadt für das Bad gestiegen: Der Gesamtposten belief sich auf rund 324.600 Euro. Im Jahr zuvor waren es noch rund 310.000 Euro gewesen. Der Anstieg lässt sich vor allem auf einen Zuwachs bei den Personalkosten zurückführen: Sie kletterten von gut 153.400 Euro im Jahr 2017 auf rund 163.700 Euro 2018. Auch die Ausgaben für Strom stiegen in diesem Zeitraum von rund 53.100 auf etwa 60.600 Euro.

Abkühlung

Die frechen Frühschwimmer im Freibad

Zwei Enten sind schon vor der Eröffnung in Nittenau treue Gäste. Das Becken benutzen sie zum Planschen – und als Toilette.

Dass das Nittenauer Freibad seine Saison mit roten Zahlen beendet, ist nicht ungewöhnlich. So ergeht es vielen Gemeinden mit ihren Bädern. In Nittenau ist das Defizit in den vergangenen Jahren auch schon deutlich höher ausgefallen: Im Jahr 2016 etwa musste die Stadt einen Jahresfehlbetrag von 331.300 Euro schultern. Das hatte unter anderem am schlechten Sommer ohne länger andauernde Schönwetterperioden gelegen.

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