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Wahlkampf

OB Feller will es noch einmal wissen

Schwandorfs Oberbürgermeister verweist auf das, was er in sechs Jahren alles erreicht habe. Er bietet sich zur Wiederwahl an.
Von Dietmar Zwick

Oberbürgermeister Andreas Feller blickt in Holzhaus auf seine fast sechsjährige Tätigkeit zurück und gibt einen Ausblick. Foto: Zwick
Oberbürgermeister Andreas Feller blickt in Holzhaus auf seine fast sechsjährige Tätigkeit zurück und gibt einen Ausblick. Foto: Zwick

Holzhaus.CSU Fraktionsvorsitzender Andreas Wopperer begrüßte am Sonntag die Zuhörer in der voll besetzten Gaststätte Hauser in Holzhaus zur Ortsteilversammlung für Freihöls, Lindenlohe und Holzhaus. Diese Veranstaltung stehe im Zeichen des Wahlkampfs für die Wahlen am 15. März, sagte Wopperer. Bei ihrer Vorstellung machten die Stadtratskandidaten deutlich, dass sie gemeinsam mit OB Feller die Stadt Schwandorf weiter voranbringen und ihn zukunftsorientiert unterstützen wollen.

Oberbürgermeister Andreas Feller betonte, er würde sich freuen, wenn er wieder in die Verantwortung genommen würde, so sein Bekenntnis zur Nominierung als OB Kandidat. Seit fast sechs Jahren stehe er vor einem bunten Strauß an Aufgaben, die ihm Freude machen, auch wenn sie nicht einfach seien. Aber mit einem gesunden Respekt vor dem Amt könne man diese Aufgaben gut meistern, betonte OB Andreas Feller.

1500 neue Arbeitsplätze sind entstanden

In den letzten gut fünf Jahren sei in Schwandorf eine Menge passiert und Feller bilanzierte, wie erfolgreich die Stadt unterwegs sei. So konnten die Schulden von 23 Millionen Euro auf 12 Millionen Euro reduziert werden und es seien 12 Millionen Euro in der Rücklage, die benötigt werden für die kommenden Aufgaben. Den Erfolg von Schwandorf untermauere die Tatsache, dass 1500 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden seien; zudem siedelten sich mehr als 20 neue Unternehmen in Schwandorf an.

Entwicklung

Standort Schwandorf ist im Aufwind

In der Großen Kreisstadt entstanden in fünf Jahren 1650 Arbeitsplätze. Und in der Innenstadt wird Leerstand zu Wohnraum.

Hier nannte OB Feller unter anderem Rail One, die in Schwandorf Betonschwellen produzieren. Auch Schlamminger verlegte seinen Firmensitz nach Schwandorf, wie auch Stiegler Bau. Die Familienkasse kam nach Schwandorf, aber auch Benteler erweiterte die Hallen und sichert somit den Standort Schwandorf – der nächste Bau stehe bevor. Auch Horsch leiste Außerordentliches, wie auch Fronberg Guss und Pallicura. In das St. Barbara Krankenhaus wurden gut 50 Millionen und in die Klinik Lindenlohe 25 Millionen Euro investiert. Auch der Landkreis stecke viel Geld in seine Schulen in Schwandorf.

Weitere Entwicklung

  • Einwohner:

    Schwandorf wächst auf 30 000 Einwohner an und wird über 100 neue Krippen- und Kindergartenplätze anbieten können. Eine Schule wird neu gebaut werden müssen. Ob Grund- oder Mittelschule ließ Feller offen.

  • Energie und Verkehr:

    Barrierefreier Bahnhof sei eine Bahnangelegenheit wie auch die Elektrifizierung, aber die Stadt sei involviert und ein Hybridbus soll kommen. Stromtrassen sollen so gelegt werden, dass es für die Mehrheit soweit wie möglich passe.

Die Bellstraße konnte vernünftig erschlossen werden. Auch beim Interkommunalen Gewerbegebiet sei man nun in einem Flächennutzungsverband. Nun könne es auch nördlich der OMV losgehen. In der Innenstadt nannte OB Feller die Friedrich-Ebert-Straße, die in den letzten zwei Jahren umgestaltet wurde, den Erwerb des Schmidt-Bräu Areals, die Aufstellung dreier E-Tankstellen und 96 Prozent könnten bereits Internet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 30 MBit/s nutzen.

Ganzjahresbad und Kino

Auch den Bürgerhaushalt als Erfolgsmodell und die Belebung des Stadtparks mit Veranstaltungen nannte das Stadtoberhaupt. Betriebsansiedlungen und Schaffung von Wohnraum bleiben Chefsachse und diesbezüglich entstehen mehr als 100 einkommensabhängig geförderte Wohnungen in Schwandorf. Wenn die Gutachten eintreffen, sollen sich nach den Worten von Feller auch wieder die Mühlräder drehen. Der weitere Ausbau der Barrierefreiheit solle ebenso fortgeführt werden. Zum Thema Ganzjahresbad betonte Feller, dass es eine Machbarkeitsstudie gebe, wonach es 23 Millionen Euro kosten solle. Je mehr Spaß man wolle, desto teuerer das Ganze, so OB Feller. Einen Veranstaltungssaal für 200 Personen in der Innenstadt, eine kleine Mehrzweckhalle bei der Oberpfalzhalle, um diese zu entlasten, eine zweite Naabbrücke sowie das Kino habe er nicht aus den Augen verloren.

Freizeit

Das Großkino bleibt auf der Wunschliste

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