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Schwandorf

Oberpfälzer Donut gegen amerikanisches Original

Galileo-Team dreht in Schwandorf, dann in Los Angeles.

Von Jasmin Kirschner

. Zum Glück war die Tagesproduktion schon fertig, als um 8.30 Uhr das Pro7-Fernsehteam und Mister XXL Jumbo das Regiment in der Bäckerei Scherl übernahmen. Sonst hätte es heute keine frischen Semmeln gegeben. Denn nach Beginn der Dreharbeiten ging nichts mehr. Erstens sollte es mucksmäuschenstill sein, zweitens durfte keiner durchs Bild laufen oder dem Kameramann im Weg stehen und drittens waren alle Mitarbeiter damit beschäftigt, zuzuschauen was Kurt Scherl und Jumbo am Backtisch zauberten. Die gesamte Belegschaft hatte Kameras oder Foto-Handys mitgebracht – „es darf aber nicht geblitzt werden, wenn gedreht wird.“

Die beiden Hauptdarsteller schafften es mühelos, das Publikum zu erheitern – locker plauderten sie miteinander, während sie Mehl, Eier, Zucker, Butter in einem Plastikbehälter mischten, den Jumbo gleich „Katzenklo“ taufte. Der XXL-Portionen-Tester von Galileo war nach Schwandorf gekommen, um sich bei Kurt Scherl Tipps zu holen, wie man Donuts herstellt. Dies soll der erste Teil seiner Sendung sein, die an einem Sonntag im September ab 19.10 Uhr ausgestrahlt wird (der Termin wird noch bekannt gegeben).

Als zweiten Teil der Sendung plant Jumbo ein Experiment: Er versucht mit dem Wissen, das er sich hier angeeignet hat, selbst einen XXL-Donut zu backen. Das Riesen-Gebäck soll einen Durchmesser von mehr als 30 Zentimeter haben. Ob das gut geht, weiß Jumbo nicht, er hat noch keinen Probelauf absolviert.

Tipps kann er sich von Kurt Scherl holen. Der Bäckermeister hat schon Versuche mit einem XXL-Donut mit 40 Zentimetern Durchmessern gemacht, als er vor vier Wochen am Telefon von Jumbos geplantem Besuch gehört hat. „Beim zweiten Versuch hat es geklappt“, verrät Scherl. Er sei überrascht gewesen, als er die Anfrage des Galileo-Teams entgegengenommen habe. Er habe sofort zugesagt und den Dreharbeiten zugestimmt.

Das Team hatte gestern viel Zeit mitgebracht – nach drei Stunden war der Teig fertig. Schließlich musste jede Zutat medienwirksam, ästhetisch in die Schüssel wandern, die Butterverpackung sollte möglichst faltenfrei sein, jede Bewegung der Bäcker wurde von allen Seiten gefilmt - unzählige Male alles wiederholt. Erst am späten Nachmittag konnten die Donuts ausgestochen, gebacken und glasiert werden.

Im August fliegt Jumbo mit seinem Team nach Los Angeles, um dort den letzten Teil für die Sendung zu drehen. Er wird dann bei Randys Donuts zu Gast sein, einem berühmten, amerikanischen Donut-Hersteller. Jumbo ist eigentlich immer unterwegs. Seit er bei Galileo als Mister XXL arbeitet, ist er nur rund 40 Tage im Jahr zu Hause, fährt von einem Termin zum nächsten, testet Hamburger, Schnitzel oder Knödel, alles im XXL-Format – in Deutschland und der ganzen Welt.

Und was niemand denken würde: „Ich habe in eineinhalb Jahren 16 Kilo abgenommen und das obwohl ich immer XXL-Portionen esse.“ Sein absolutes Lieblingsgericht: „Die oberbayerischen Rouladen von meinem Freund Horst, die sind mit süßem Senf.“

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