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Künstlerhaus

Oberpfälzer Werke ziehen Besucher an

Am Sonntag sind rund 60 Werke aus der Sammlung des Bezirks Oberpfalz in der Kebbelvilla in Schwandorf der Öffentlichkeit vorgestellt worden.
Von Christina Röttenbacher

  • Werke der Malerei, Plastik, Grafik und Installation sind derzeit im Oberpfälzer Künstlerhaus zu sehen. Foto: Röttenbacher
  • Die Besucher drängten sich bei der Ausstellungseröffnung. Foto: hcr
  • Bezirksrat Dr. Thomas Brandl sprach das Grußwort.

Schwandorf.Ausstellungen der Kunstsammlung des Bezirks Oberpfalz im Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf sind keine Seltenheit. Und doch zieht die kuratorische Auswahl des Kunstdepots mit namhaften Künstlern der Region immer wieder Ausstellungsbesucher, interessierte Kunstfreunde und Liebhaber heimischen Kunstschaffens an. So auch am Sonntag, als erneut rund 60 Werke aus der Sammlung des Bezirks der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Die Ausstellung in diesem Jahr erfolgte erstmalig unter der neuen künstlerischen Leiterin des Künstlerhauses, Andrea Lamest, der Nachfolgerin von Heiner Riepl. Für eröffnet erklärte Schwandorfs Oberbürgermeister Helmut Hey die Ausstellung, der zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, der Kunstschaffenden und des Oberpfälzer Kulturbundes begrüßen durfte. Die Ausstellung zeige, so Hey, einen Querschnitt des künstlerischen Schaffens in der Oberpfalz. Er hoffe, dass noch viele weitere Ausstellungen im Oberpfälzer Künstlerhaus folgen.

Stellvertretend für den Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler sprach Bezirksrat Dr. Thomas Brandl das Grußwort und verwies darin auf das 25-jährige künstlerische Wirken von Heiner Riepl, dessen Arbeit nun von Andrea Lamest weitergeführt wird. Die Ausstellung zeige einen repräsentativen Querschnitt zeitgenössischer Oberpfälzer Kunst und werde damit ihrem Auftrag, ausschließlich Oberpfälzer Werke zu zeigen, gerecht. „Das Oberpfälzer Künstlerhaus bietet den Kunstwerken nicht nur eine angemessene Unterbringung, sondern auch die Möglichkeit, sie einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, war sich Dr. Brandl sicher. Die Sammlung sei ein wichtiger Bestandteil des gesamten Kulturangebots, von der Bezirksheimatpflege bis zu Kultureinrichtungen wie dem Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen.

In den vergangenen vier Jahren sei die Sammlung des Bezirks um 18 Exponate, überwiegend von jungen Oberpfälzer Künstlern, erweitert worden, mit dem Ziel, die bildende Kunst in der Oberpfalz noch breiter aufzustellen und junge Künstler zu fördern. „Wenn man sich auf die Sammlung einlässt, wird schnell klar: Die bildnerische Kunst in der Oberpfalz hat Charakter, Stärke und Intensität. Von der Themenwahl bis zur Bearbeitung und Gestaltung des gewählten Materials“, schloss Brandl seine Einführung in die Ausstellung.

Der neuen Leiterin des Künstlerhauses war es vorbehalten, in die Werke der Malerei, Plastik, Grafik und Installation einzuführen sowie die vertretenen Künstler und ihr Schaffen vorzustellen. Die Sammlung solle aber nicht nur als Archiv gesehen werden, definierte Lamest die Bedeutung der Kunstsammlung, sondern auch als Anregung für Künstler und für das Publikum dienen. „Es geht um mehr als bewahren – pflegen, präsentieren. Relevant ist die Interaktion zwischen Werk und Betrachter.“

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