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Region Schwandorf
Mittwoch, 18. Juli 2018 27° 1

Kirchenmusik

Orgelvesper schloss das Osterfest ab

In Münchshofen setzte Dekanatskirchenmusiker Norbert Hintermeier die im Jahr 2004 begonnene Reihe auch heuer fort.

Die Orgelvesper am Ostermontag in der Schlosskirche wurde durch Dekanatskirchenmusiker Norbert Hintermeier an der Orgel und gesanglich durch die Sopranistin Barbara Hintermeier umrahmt. Pfarrer Pater Joy (rechts) spendete den österlichen Segen. Foto: Artmann
Die Orgelvesper am Ostermontag in der Schlosskirche wurde durch Dekanatskirchenmusiker Norbert Hintermeier an der Orgel und gesanglich durch die Sopranistin Barbara Hintermeier umrahmt. Pfarrer Pater Joy (rechts) spendete den österlichen Segen. Foto: Artmann

Teublitz.Die „Münchshofener Orgelvesper“ geht heuer bereits in das 15. Jahr seit ihrer Einführung. Nach der Weihe der neuen Orgel der Firma Sandtner aus Dillingen im Jahre 2004 begann Dekanatskirchenmusiker Norbert Hintermeier jeweils am 26. Dezember und am Ostermontag zum Abschluss der Feiertage eine Orgelvesper abzuhalten.

Diese besondere Form ist ein Wortgottesdienst mit wichtigen Elementen des kirchlichen Abendgebets („Vesper“) verbunden mit gesanglichen und instrumentalen Beiträgen, um die Besucher zusätzlich zur Meditation und Betrachtung anzuregen. Besonders soll dabei auch die Orgel solistisch eingesetzt werden, um verschiedene und passende Orgelliteratur auf dem Instrument vorzustellen. Diese Einrichtung wurde ohne Unterbrechung regelmäßig durchgeführt.

Auch heuer fand am Ostermontag wieder die Orgelvesper in der Münchshofener Schlosskirche statt. Pater Joy, Ministranten und die Lektoren Gertraud Vogl und Ernst Held übernahmen die Gebete, Lesungen und Fürbitten. Die musikalischen Darbietungen übernahmen die Sopranistin Barbara Michalski und Norbert Hintermeier an der Sandtnerorgel. Mit der „Toccata prima“ des Passauer Domkapellmeisters Georg Muffat (1653-1704) stimmte Hintermeier festlich ein. Die Besucher wurden auch zum Mitsingen des Magnificats und verschiedener Ostergesänge eingeladen. Mit verschiedenen Orgelbeiträgen von der Barockzeit bis zum 21. Jahrhundert wurden die Betrachtungen, Lesungen, Lieder und Gebete umrahmt.

Nach dem österlichen Segen wurde die marianische Antiphon zur österlichen Festzeit „Freu dich, du Himmelskönigin“ gesungen. Eine Orgelsonate des Oberpfälzer Komponisten Martin Vogt bildete den musikalischen Abschluss dieses Abendgebets. (bhi)

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