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Region Schwandorf
Sonntag, 23. September 2018 22° 7

Event

Partyspaß trotz Schafskälte

„I Dolci Signori“ und der Sieg der Fußballer hielten die Besucher der Italienischen Nacht in Burglengenfeld in Feierlaune.
Von Josef Schaller

  • Typisch für die Italienische Nacht: gut gelaunte Partygäste an allen Bars. Foto: Josef Schaller
  • Das Getränkeangebot war wie gewohnt sehr vielseitig. Foto. bjs

Burglengenfeld.Den Temperaturen nach erinnerte die 16. Italienische Nacht wohl eher an eine Polarnacht. Ein lauer Sommerabend war es jedenfalls nicht. Ansonsten ließ die große Sause auf der Piazza rund um den Fortuna di Giorgio auch heuer nichts vermissen. Das mediterrane Flair und eine atemberaubende Atmosphäre zog wieder tausende Besucher an. Und alle kamen, ausgerüstet mit Pullover und Jacke, in bester Feierlaune.

Von Wetterkapriolen hatten sich die zahlreichen Gäste bereits in den vergangenen Jahren nicht abschrecken lassen. Und auch heuer ist Burglengenfeld seinem Ruf als „Stadt zum Feiern und zum Wohlfühlen“ wieder gerecht geworden. Jeder ließ sich von der übersprudelnden Lebensfreude, die den Italienern nachgesagt wird, anstecken.

WM-Sieg machte durstig

Bürgermeister Thomas Gesche und Melanie Röhl (Wifo) eröffneten die 16. Italienische Nacht. Foto: bjs
Bürgermeister Thomas Gesche und Melanie Röhl (Wifo) eröffneten die 16. Italienische Nacht. Foto: bjs

„Wir haben genügend Gründe, den Abend ausgelassen und in guter Stimmung zu feiern“, sagte Bürgermeister Thomas Gesche bei der Eröffnung. Er forderte die Besucher auf: „Genießen Sie den Abend und haben Sie Spaß!“

Den wohl besten Grund, lange in der Kälte auszuharren und ein Gläschen mehr zu trinken als geplant, lieferte schließlich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit ihrem Last-Minute-Sieg gegen Schweden. Ein Public Viewing fand zwar nicht statt, aber die Kneipen rund um den Marktplatz hatten ihre Fernsehgeräte im Freien platziert, so dass auch die Hardcore-Fußballfans nicht zu kurz kamen.

Der unüberhörbare Torjubel zum Siegtreffer war wie eine Initialzündung auch für alle anderen Besucher der Italienischen Nacht, bis Mitternacht durchzuhalten. Viele hatten auch danach noch nicht genug und nutzten die umliegenden Kneipen für eine ausgedehnte Schlussrunde.

Palmen, Sand, italiensiche Musik, eine Vielfalt an mediterranen Gaumenfreuden in fester und flüssiger Form ließen keine Wünsche offen. „Pizza, Pasta, Vino rosso und Bella Calzone – das alles gehört einfach dazu, wenn wir unsere Italienische Nacht feiern“, rief Melanie Röhl, stellvertretende Vorsitzende des Wifo, bei der Eröffnung in die Menge.

„I Dolce Signori“ sorgte für gute Stimmung. Foto. bjs
„I Dolce Signori“ sorgte für gute Stimmung. Foto. bjs

Dazu gehört auch seit Jahren die Band „I Dolci Signiori“, die mit einer feinen Mischung aus Italo-Pop-Klassikern und Evergreens und mit viel Leidenschaft die Festbesucher mit Lebenslust infizierte. Insbesondere die weiblichen Besucher drängten sich um die Bühne. Ihnen war nach Tanzen, und das stundenlang. Keine schlechte Idee, um sich aufzuwärmen.

95 Biertischgarnituren

Wer zwischendurch mal dem Trubel entfliehen wollte, fand am „Strand“ beim Rathaus ein chilliges Plätzchen und mit Glück auch einen freien Liegestuhl. Das passende Kaltgetränk dazu gab es gleich nebenan an der imposanten Bar vom „mixx-club“. Auch die Discothek Sound, das Bistro Sowieso und die Event-Werkstatt hatten riesige Bars aufgebaut, die zum Dauer-Verweilen einluden. Gemütlich war es auch an den langen Theken beim „Pizza-Tom“ und bei „De Zwoa vom Grill“. Die Weinliebhaber fand man eher bei der Bude von „Wein à la Karg“. 95 Biertischgarnituren waren auf der Piazza Italiana aufgestellt worden. Nicht immer fand man eine Sitzgelegenheit.

Auch für die kleinen Gäste war einiges geboten. Rund um den Brunnen gab es viele Schätze zu finden. Bunte Edelsteine waren im Sand vergraben worden. Und die klassische Hüpfburg gleich nebenan, beim Modehaus Karl, ließ die Kinderherzen höher schlagen.

Bürgermeister Gesche und auch Ulrike Pelikan-Roßmann, die die Veranstaltung bestens organisiert hatte, lobten die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Wifo und Bauhof, die „alle an einem Strang ziehen, um unseren Gästen ein besonderes Ambiente bieten zu können“.

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