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Nittenau

Pfarrei erstellt ein Schutzkonzept

Die Kirche soll speziell für Kinder uneingeschränkt ein sicherer Raum sein. Ein Verhaltenskodex wird erstellt.

Die Pfarreiengemeinschaft Nittenau-Fischbach arbeitet an einem Schutzkonzept.  Foto: Julia Faltermeier
Die Pfarreiengemeinschaft Nittenau-Fischbach arbeitet an einem Schutzkonzept. Foto: Julia Faltermeier

Nittenau.Jede Pfarrei muss bis nächstes Jahr ein sogenanntes Schutzkonzept erarbeiten, damit sich Kinder, aber auch Erwachsene in den Räumen der Kirche und im kirchlichen Umfeld sicher aufgehoben wissen. Zwölf Personen erarbeiten mit Pfarrer Adolf Schöls dieses Konzept für die Pfarreiengemeinschaft Nittenau-Fischbach.

Im Kern geht es darum, aktiv gegen Missbrauch und Fehlverhalten vorzugehen. Die Kirche müsse mit der sicherste Ort sein, wo sich Kinder aufhalten können, heißt es in einer Pressemitteilung der Pfarreingemeinschaft.

Dazu sei eine Bestandsaufnahme aller Veranstaltungen gemacht worden, an denen Kinder, aber auch Senioren teilnehmen. Nun soll zusammen mit den Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden, wo sich Kinder wohl und wo sie sich unwohl fühlen. Sie sollen sensibilisiert und auch auf ihre Rechte hingewiesen werden.

Kindern soll aufgezeigt werden, wo Grenzen bestehen, die andere nicht überschreiten dürfen. Außerdem werde ein Beschwerdeweg eingerichtet, so dass jede weiß, wo er sich melden kann, wenn etwas nicht passt.

Demnächst sollen auch die Erwachsenen in einem Infoabend über Kinderrechte informiert werden. Am Ende wird es einen Verhaltenskodex geben, der dann für alle in der Pfarreiengemeinschaft verpflichtend ist, die mit Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen zusammenarbeiten.

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