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Stadtrat

Plan B für Baugebiet Weiherdorf

Durch einen neuen Bebauungsplan wurde die Fläche erweitert. Der Stadtrat hat drei Parzellen mehr gebilligt.
Von Werner Artmann

Der neue Rüstwagen der Feuerwehr Teublitz ist im Feuerwehrbedarfsplan im Städtedreieck enthalten. Foto: Werner Artmann
Der neue Rüstwagen der Feuerwehr Teublitz ist im Feuerwehrbedarfsplan im Städtedreieck enthalten. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Mit dem Feuerwehrbedarfsplan im Städtedreieck für die Jahre 2019 bis 2022 und der Neuaufstellung des Bebauungsplanes „Weiherdorf“ musste sich der Stadtrat mit weiteren zwei interessanten Punkten in seiner Sitzung befassen. Zum Feuerwehrbedarfsplan führte Bürgermeisterin Maria Steger aus, dass die drei Städte Teublitz, Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof entschieden haben, einen gemeinsamen Feuerwehrbedarfsplan für das Städtedreieck erstellen zu lassen.

Der Feuerwehrbedarfsplan stellt den aktuellen Stand der Gefahrenabwehr durch die Feuerwehren im Städtedreieck dar und zeigt die geplante Entwicklung bis zum Jahr 2023 auf. Dipl. Ing. Thomas Keller stellte ihn vor und berichtete, dass zur Aufgabenerledigung bereits ein Arbeitskreis „Interkommunale Zusammenarbeit Feuerwehr“ mit Vertretern der kommunalen Verwaltungen und den federführenden Kommandanten unter Leitung der „Geschäftsstelle Städtedreieck“ eingerichtet wurde. Dieser soll zum einen die aktuellen und zukünftigen Aufgaben der „Sachbearbeitung Feuerwehr“ sowie den daraus resultierenden Zeitbedarf in jeder Kommune erfassen und bis Ende 2020 ein Konzept zur gemeinsamen Aufgabenerledigung ausarbeiten. Zum anderen ist von diesem Arbeitskreis ein Konzept zur synergetischen Vorhaltung von zentralen Einrichtungen im Feuerwehrbereich zu erwarten. Diese beiden Konzeptionen sind bis spätestens Frühjahr 2021 den Stadtratsgremien vorzustellen.

Feuerwehrbedarfsplan erstellt

Zur Vorbereitung des Feuerwehrbedarfsplans wurde von den drei Städten das Ingenieurbüro für Brandschutz und Gefahrenabwehrplanung GmbH (IBG), Heilsbronn, mit der Organisationsuntersuchung der Feuerwehren beauftragt. Der vorliegende Feuerwehrbedarfsplan wurde unter Mitwirkung der Feuerwehren aus den drei Städte sowie der Kreisbrandinspektion erstellt und zeigt insbesondere den kurz- bis mittelfristigen, materiellen und personellen Entwicklungsbedarf bis zum Jahr 2023 auf. Um den Feuerwehrbedarfsplan aktuell zu halten, wird dieser alle fünf Jahre überarbeitet.

Bestätigung

  • Wahlen:

    In einer Dienstversammlung der Feuerwehr Teublitz am 29. September wurde von den Aktiven die stellvertretenden Kommandanten gewählt.

  • Gewählte:

    Die Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten sind Johannes Schindler, Nobelstraße 18, 93158 Teublitz, und Ferdinand Braun, Forststraße 15, 93158 Teublitz. Der Stadtrat bestätigte die Neugewählten einstimmig.

Wie Thomas Keller bezüglich der Stadt Teublitz berichtete, seien an technischen Geräten bis 2023 keine Anschaffungen notwendig. Auch die Feuerwehrgerätehäuser seien zukunftsorientiert. Nur für die Feuerwehr Münchshofen stehe der Bau eines Gerätehauses mit zwei Stellplätzen auf der Agenda. In Katzdorf sei die Rettungswegsituation mangelhaft und im Gerätehaus fehle eine Dieselabgas-Absauganlage. Der Stadtrat beschloss einstimmig den vorgestellten Feuerwehrbedarfsplan 2019-2023 für den stadtspezifischen Teil der Stadt Teublitz sowie den allgemeinen Teil. Spätestens im Frühjahr 2023 ist von den Stadtverwaltungen im Städtedreieck eine Überarbeitung des Feuerwehrbedarfsplanes 2024 – 2028 auf den Weg zu bringen.

Plan muss ausgelegt werden

Für das geplante Baugebiet „Weiherdorf“ muss der neue Planentwurf neu ausgelegt werden. Durch die überarbeitete Parzellierung ergeben sich 31 statt bislang 28 Parzellen. Die Fläche des Geltungsbereiches vergrößert sich von 18 266 Quadratmetern auf 19 228 Quadratmeter, somit um 962 Quadratmeter. Mit der nun gelungenen, möglichen Aufnahme der Fläche in den Bebauungsplan kann die Stadt dieses Grundstück einer gezielten und geordneten Bauleitplanung zuführen. Damit werden insbesondere das Maß, die Art und die Höhe der Bebauung klarer definiert. Zudem erhält diese Baulücke damit auch eine Bauverpflichtung auf fünf Jahre. Der Stadtrat beschloss, den Satzungsbeschluss zur Bauleitplanung Weiherdorf vom 11. April aufzuheben, den Plan erneut öffentlich auszulegen und die Fachstellen zu beteiligen.

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