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Polizei fasst mutmaßlichen Vergewaltiger

Im Gebiet des Heleneweihers wurde eine Frau Opfer eines sexuellen Übergriffs. Ein Tatverdächtiger wurde bei Ramspau gefasst.
Von Alex Huber und Thomas Rieke

Beamte der Spurensicherung durchforsteten das Gebiet rund um den Tatort. Foto: Alex Huber
Beamte der Spurensicherung durchforsteten das Gebiet rund um den Tatort. Foto: Alex Huber

Maxhütte-Haidhof.In den Mittagsstunden hat sich am Mittwoch in Leonberg eine Gewalttat ereignet. Wie Anton Hagen, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz, der Mittelbayerischen vor Ort erklärte, wurde eine Frau im Gebiet des Heleneweihers Opfer eines massiven „sexuellen Übergriffs“.

Gegen 12.30 Uhr habe sich eine Frau über den Notruf an die Polizei gewandt und mitgeteilt, dass sie soeben von einem unbekannten Mann auf einem Weg östlich von Leonberg vergewaltigt worden sei. Das Opfer gab dabei eine entsprechende Beschreibung des mutmaßlichen Täters an, der zu Fuß in Richtung des Waldes geflüchtet sei.

Die Polizei leitete daraufhin sofort eine Großfahndung ein, die binnen kürzester Zeit zum Erfolg führte. Der mutmaßliche Täter wurde um etwa 13.45 Uhr bei Ramspau gefasst. „Der Mann wurde in der Nähe eines Radweges kontrolliert, dabei haben sich weitere Verdachtsmomente ergeben. Daraufhin wurde er festgenommen“, sagte Polizeisprecher Hagen gegenüber der Mittelbayerischen. „Über den genauen Fluchtweg können wir nur mutmaßen.“

Mehr als 20 Streifen im Einsatz

Die Tat ereignete sich unmittelbar neben der Verbindungsstraße zum Kreilnberg. Foto: Alex Huber
Die Tat ereignete sich unmittelbar neben der Verbindungsstraße zum Kreilnberg. Foto: Alex Huber

Insgesamt waren neben einem Polizeihubschrauber und mehreren Polizeihunden rund 20 Streifenfahrzeuge in den Fahndungseinsatz involviert. „Wir haben einen größeren Fahndungsverbund zusammengezogen. Da waren Streifen der Polizeiinspektion Burglengenfeld sowie der Einsatzzug Regensburg und Amberg eingesetzt. Wir haben alle verfügbaren Polizeikräfte auf diese Fahndung angesetzt“, erklärt Hagen.

Video: Alex Huber

Aus Opferschutzgründen äußerte sich Polizeisprecher Hagen weder über Alter und Herkunft der Frau, noch über eine Beschreibung des mutmaßlichen Täters. Beim Opfer soll es sich um eine Frau aus Leonberg handeln, die bei einem Spaziergang vom Angriff überrascht worden sein soll. Die Polizeibeamten vor Ort gaben außerdem keine Auskunft zum Tathergang. Dieser müsse erst „genau verifiziert“ werden.

Ein „schöner Fahndungserfolg“

Den Beamten sei durch die schnelle Festnahme ein „schöner Fahnungserfolg“ gelungen. „Wie wertig dieser aber nun wirklich ist, muss erst einmal die Kriminalpolizei Amberg in den laufenden Vernehmungen klären“, so Hagen. Grundsätzlich sei es aber sehr gut, wenn im unmittelbaren Tatzusammenhang ein Tatverdächtiger festgenommen werden kann.

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Die Sachbearbeitung des Falls wurde an die Staatsanwaltschaft Amberg übergeben. Am Tatort im Waldgebiet östlich von Leonberg stellten Beamte der zwischenzeitlich eingetroffenen Spurensicherung Spuren für mögliche DNA-Analysen sicher. Nähere Auskünfte zum Fall könne das Polizeipräsidium Oberpfalz wohl erst am Donnerstag geben, wie Hagen weiter erklärte.

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