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Region Schwandorf
Dienstag, 25. September 2018 14° 1

Einweihung

Premberg schließt Dorferneuerung ab

Durch das Engagement der Premberger wurde der Ort lebenswerter. Pater Joy segnete den Pavillon beim Kindergarten.

Mit einem kleinen Festakt endete die Dorferneuerung in Premberg. Die Vorstandsmitglieder mit Pater Joy, Ortssprecher Franz Pretzl (2. v. l.), GOV-Vorstand Martin Wurdack (3. v. l.), Vorsitzender Martin Stahr vom Amt für ländliche Entwicklung (5. v. l.) sowie 1. Bürgermeisterin Maria Steger (7. v. l.) Foto: bpf
Mit einem kleinen Festakt endete die Dorferneuerung in Premberg. Die Vorstandsmitglieder mit Pater Joy, Ortssprecher Franz Pretzl (2. v. l.), GOV-Vorstand Martin Wurdack (3. v. l.), Vorsitzender Martin Stahr vom Amt für ländliche Entwicklung (5. v. l.) sowie 1. Bürgermeisterin Maria Steger (7. v. l.) Foto: bpf

Teublitz.Mit einem kleinen Festakt, der im Rahmen des Johannifeuers abgehalten wurde, würdigten der GOV und die FFW Premberg den Abschluss der Dorferneuerung von Premberg. Die letzte Maßnahme der Dorferneuerung – ein Pavillon – wurde mit viel Eigenleistung der Premberger beim Kinderspielplatz errichtet. 1. Bürgermeisterin Maria Steger, Martin Stahr vom Amt für ländliche Entwicklung und Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Premberg, Vorstandsmitglieder, Ortssprecher Franz Pretzl sowie zahlreiche Premberg wohnten den Feierlichkeiten beim festlich geschmückten Pavillon bei.

„Die Ärmel wurden kräftig hochgekrempelt.“ Mit diesen Worten würdigte 1. Bürgermeisterin Maria Steger die Leistungen der Premberger während der vergangenen 20 Jahre. Weiter führte sie aus, dass sich im Dorf sehr viel zum Positiven verändert habe, und man mit dem Erreichten zufrieden sein könne.

„Als einen besonderen Tag“, nicht nur wegen des Johannifeuers und dem WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft, bezeichnete GOV-Vorstand Martin Wurdack in seiner Eröffnungsrede den letzten Akt der Dorferneuerung. Er erinnerte daran, dass bereits 1998 der GOV einen Antrag diesbezüglich an die Stadt gestellt habe. Es sei ein hartes Ringen mit großem Engagement gewesen, vor allem von den damaligen 1. Vorsitzenden des GOV und der FFW Premberg, Franz Pretzl Senior und Junior, bis am 27. Februar 2002 die erste Vorstandschaft der Dorferneuerung gewählt wurde. Wurdack ließ noch einmal den Werdegang mit den baulichen Veränderungen und allen anderen Maßnahmen kurz Revue passieren und dankte allen Beteiligten für ihren großen Einsatz im Rahmen der Dorferneuerung.

Die Dorferneuerung

  • Objekt:

    Die letzte Maßnahme umfasste den Bau eines Pavillons für die Spielplatzbesucher, der als Treffpunkt sowie Sitzgelegenheit dient und als Rastplatz von den Radfahrern bereits gut angenommen wird. Weiter gehören noch zwei Infotafeln mit einer Radfahrübersichtskarte und einer Chronologie der Dorferneuerung sowie zwei neue Spielgeräte dazu.

  • Finanzierung:

    Die Kosten von rund 20 000 Euro teilen sich die Stadt Teublitz und das Amt für ländliche Entwicklung. Eine Sandkasteneinfassung im Wert von rund 800 Euro stiftete der GOV Premberg. (bpf)

Pater Joy bezeichnete bei der Einweihung des Pavillons die letzte Dorferneuerungsmaßnahme als einen Ort der Begegnung. Nun mache das Spielen nicht nur den Kindern Freude.

Ortssprecher Franz Pretzl nannte bei dieser Gelegenheit den §20 Grundgesetz, der besage, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgehe. „Die Aufnahme ins Dorferneuerungsverfahren war nur dem zielstrebigen, hartnäckigen und ehrgeizigen Engagement der Premberger zu verdanken. Auch mit dem Bau des Dorfstadels, der nach der offiziellen Kostenschätzung für zu teuer eingestuft wurde, hat es sich so verhalten. Erst nach Einholung eigener billigerer Kostenvoranschläge wurde dieser genehmigt. So kann man als Fazit sagen: Die Dorferneuerung ging von den Prembergern aus.“ (bpf)

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