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Pro-Kopf-Verschuldung ist gesunken

Ein großer Wunsch ging zum Abschied von Bürgermeister Graßl in Erfüllung.
Von Ralf Gohlke

Neben Bürgermeister Hans Graßl (rechts) schieden sechs weitere Gemeinderäte aus dem Gremium aus. Foto: Ralf Gohlke
Neben Bürgermeister Hans Graßl (rechts) schieden sechs weitere Gemeinderäte aus dem Gremium aus. Foto: Ralf Gohlke

Dieterskirchen.Die Amtszeit von Bürgermeister Hans Graßl miteingerechnet, haben am 30. April insgesamt 150 Jahre Erfahrung den Gemeinderat verlassen. Unter strengen Infektionsschutz-Vorkehrungen tagte das Gremium letztmalig in dieser Zusammensetzung. Für jeden Ausscheider hatte Graßl eine kleine Laudatio verfasst, in der er Besonderheiten herausstellte. Der „jüngste“ Ausscheider war Karl Wagner, der dem Rat nur eine Periode angehört hatte. Ihn würdigte der Bürgermeister als Fachmann auf dem Bausektor. Zu Angelika Portner, der einzigen Frau im Rat, sagte der scheidende Bürgermeister: „Du hast dem Gremium mit deinen Bemühungen um Ausgleich gutgetan.“ In zwölf Jahren habe sie sich vieler Dinge angenommen, unter anderem der Renovierung des Priestergrabes.

Nach 18 Jahren verabschiedet wurde Josef Zwack, der Elektrofachmann. Graßl erinnerte bei ihm unter anderem an die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Johann Lindl hingegen habe als unmittelbarer Mitbewerber stets einen fairen Wahlkampf geführt und 24 Jahre lang alle Entscheidungen nach gesundem Menschenverstand statt Parteimeinung getroffen. Über 30 Jahre waren Ludwig Walbrun und Michael Albang im Amt. Beide hätten ihre beruflichen Fähigkeiten zum Wohle der Gemeindebürger einsetzen können und seien stets wertvolle Ratgeber gewesen, so Graßl.

Die Laudatio für Hans Graßl übernahm sein Stellvertreter Richard Brunner. In einer Auflistung der größten Projekte nannte er unter anderem die Wasserversorgung, aber auch die Gemeindepartnerschaft und die Sternwarte. „Du hast immer die richtigen Dinge zur richtigen Zeit angepackt“, bescheinigte er ihm. Graßl konnte noch die Erfüllung eines großen Wunsches bekanntgeben: Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 573,77 Euro liege Dieterskirchen jetzt unter den Wert vergleichbarer bayerischer Gemeinden mit 618 Euro.

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