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Stadtrat

Pro und Kontra bei Teublitz’ Bilanz

In den Reden kristallisieren sich unterschiedliche Meinungen heraus. Die CSU spricht von Erfolgen, die SPD vom Gegenteil.
Von Werner Artmann

Das Mehrgenerationenhaus in Saltendorf ist ein Kultur-Zentrum für Veranstaltungen und Sitzungssaal für den Stadtrat. Foto: Werner Artmann
Das Mehrgenerationenhaus in Saltendorf ist ein Kultur-Zentrum für Veranstaltungen und Sitzungssaal für den Stadtrat. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Bei der letzten diesjährigen Stadtratssitzung standen die Jahresabschlussreden von Bürgermeisterin Maria Steger und den Fraktionssprechern Saskia Wilhelm-Dorn (CSU) und Andreas Ferstl (SPD) im Mittelpunkt. Dabei stellte Maria Steger fest, dass im vergangenen Jahr wieder zukunftsweisende Projekte auf den Weg gebracht wurden. Dagegen sprach SPD-Stadtrat Andreas Ferstl von einem Stillstand bei wichtigen Themen – und somit von einem nicht erfolgreichen 2019.

Bürgermeisterin Maria Steger stellte fest, dass ein Jahreswechsel kein Neustart sei. Dennoch hege man bestimmte Erwartungen für das neue Jahr und sie wünschte sich, dass die Hoffnungen und Vorstellungen in Erfüllung gehen mögen. Der Stadtrat wird ab dem 1. Mai nach den Kommunalwahlen eine andere Zusammensetzung aufweisen. „Diese Wahlen werfen jetzt schon ihre Schatten voraus, und so wie es aussieht, wird es spannend werden in Teublitz“, prophezeite die Bürgermeisterin.

Drei große Projekte

Im Rückblick seien drei große Projekte zu nennen: der Recyclinghof, das Gewerbegebiet an der A 93 und die Umgehungsstraße. „Ich denke aber, es gibt auch für die Zukunft noch genug zu tun für die Stadträte, denn schon diese drei großen Projekte werden noch viel Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Steger. Weiter stellte Maria Steger fest, dass die Stadt in den vergangenen Jahren viel in Bildung und Infrastruktur investiert habe. Mit der Sanierung der Schule und dem steten Ausbau der Kinderbetreuungsplätze wurde Teublitz für junge Familien attraktiv gemacht. Auch das Mehrgenerationenhaus konnte dank der Fördermittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm realisiert werden.

Mit den Worten „Teublitz hat sich in den letzten zwölf Jahren gut entwickelt, der Abwärtstrend bei der Bevölkerungsentwicklung konnte durch die Ausweisung von neuen Baugebieten gestoppt und ins Gegenteil verkehrt werden“ wünschte Steger der Stadt Teublitz und ihren Bürgerinnen und Bürgern für die Zukunft weiterhin eine gute Entwicklung und eine gute politische Führung.

Glückwünsche aus dem Stadtrat

  • Dank:

    Bürgermeisterin Maria Steger, CSU-Fraktionssprecherin Saskia Wilhelm-Dorn, SPD-Sprecher Andreas Ferstl und Geschäftsleiter Franz Härtl dankten für die gute Zusammenarbeit in 2019.

  • Wünsche:

    Sie wünschten allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein Glückauf für das Wahljahr 2020.

CSU-Fraktionssprecherin Saskia Wilhelm-Dorn blickte in ihrer Jahresschlussrede auch auf die ganze Legislaturperiode zurück. Man habe in den letzten fünf Jahren „kein Elend“ hinterlassen, sondern vielmehr in die Zukunft investiert. Wichtige Anliegen wie etwa Ausweisung von Baugebieten, Straßensanierung, Mehrgenerationenhaus, AWO-Kinderhauserweiterung, Feuerwehrfahrzeuge wurden vollzogen. Für den neuen Stadtrat stehen die Zukunftsprojekte Recyclinghof, BAB-Gewerbegebiete und Umgehungsstraße auf dem Plan. Trotz unterschiedlicher Meinungen im Stadtratsgremium waren die Diskussionen von großer Wertschätzung. Dank sagte Saskia Wilhelm-Dorn insbesondere der scheidenden Bürgermeisterin Maria Steger, der Verwaltung und Mitstreiter Albert Pretzl (UW) für die gute Zusammenarbeit.

SPD: Frischer Wind durch Wahl

Im Namen des erkrankten SPD-Fraktionssprecher Andreas Bitterbier verlas Andreas Ferstl dessen Stellungnahme zum Jahresrückblick. Anhand von fünf Themen wurde aufgezeigt, warum man aus Sicht der SPD nicht von einem erfolgreichen 2019 sprechen kann. Es handelte sich dabei um die Baugebiete Weiherdorf, Ganghoferstraße, um die Umgehungsstraße, um den Recyclinghof und um das Gewerbegebiet an der Autobahn, die alle erhebliche Verzögerungen aufweisen würden. Deshalb könne man nur hoffen, dass durch Neuwahlen frischer Wind in die Stadt einziehe und es bei den wichtigen Themen endlich mit Volldampf weitergehe.

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