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Putzschäden im Kirchengewölbe

Auch Risse an der Decke von St. Jakobus in Nittenau erfordern schnelles Handeln. Die Kirche bittet um eine Notsicherung.
Von Albert Herzog

Stadtpfarrer Schöls (links) und Diözesanarchitektin Cornelia Schnurrenberger (rechts vorne) beraten über das weitere Vorgehen.
Stadtpfarrer Schöls (links) und Diözesanarchitektin Cornelia Schnurrenberger (rechts vorne) beraten über das weitere Vorgehen. Foto: Albert Herzog

Nittenau.Nachdem sich weitere Risse am Stuck in der Decke der Fischbacher Kirche St. Jakobus ausgebildet haben, wurde das bischöfliche Baureferat darüber informiert und die Kirchenverwaltung stellte Antrag auf einen Erstbesuch.

Diözesanarchitektin Cornelia Schnurrenberger kam daraufhin zu einer Bestandsaufnahme, um mit Stadtpfarrer Adolf Schöls, den Kirchenverwaltungsmitgliedern Albert Herzog, Ludwig Hiltl und dem Mesner Erich Igl sowie der Pfarrgemeinderatssprecherin Angelika Schuster über weiteres Vorgehen zu beraten. Erforderlich sei eine Sicherung der Putzdecke mittels eines Restaurators, Schadstoffmessung und Entrümpelung im Dachstuhl sowie Kirchturm und Glockenstuhl sowie Schadenskartierung durch einen Statiker.

Bitte an Diözese Regensburg gerichtet

Um eine Schließung der Kirche zu vermeiden, werde man innerhalb der nächsten Wochen die Putzdecke mittels eines fahrbaren Gerüsts durch einen Restaurator untersuchen lassen und schadhafte Putzstellen sichern. Dass Gefahr im Verzug sei, ist auch die Meinung der Pfarrgemeinderatssprecherin Angelika Schuster; sie bittet in einer schriftlichen Stellungnahme die Diözese Regensburg, eine rasche Notsicherung und darüber hinaus, die Sanierung des desolaten Dachstuhls (Ursache der Rissbildung in der Decke) voranzutreiben.

Sicherheit

Die Not mit Nittenaus Kirchturm

Ein abgestürztes Putzbröckchen war nur der Anfang. Experten sind sich einig: Ohne teure Generalsanierung geht es nicht.

Bereits 2004 hatte die Kirchenverwaltung eine detaillierte Kostenschätzung für eine grundlegende Innen- und Außensanierung der Kirche in Auftrag gegeben. Ansatz: 1235000 Euro. Allerdings wurde das Projekt aus Kostengründen wieder verworfen und es mussten immer wieder kleinere Reparaturen durchgeführt werden.

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