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Radfahrerin fuhr absichtlich gegen Auto

Die 28-Jährige aus Schwandorf wollte Schmerzensgeld. Als die Polizei verständigt wurde, ergriff sie die Flucht.

Die Polizei leitete gegen die 28-Jährige mehrere Strafverfahren ein.
Die Polizei leitete gegen die 28-Jährige mehrere Strafverfahren ein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/picture alliance/dpa

Schwandorf.Am Samstag, 27. Juni, fuhr eine 28-Jährige in den frühen Morgenstunden mit ihrem Fahrrad gegen ein Auto eines Schwandorfer Autohauses in der Industriestraße. Das Auto wurde gerade von einem Autotransporter abgeladen und stand auf dem Verkaufsgelände des Autohändlers. Als die Fahrradfahrerin das sah, fuhr sie mit ihrem Rad auf das Firmengelände und gegen das Auto. Danach machte sie Schmerzen geltend und verlangte Schadensersatz. Das teilt die Polizei mit.

Als die Unfallverursacherin aber bemerkte, dass ein Mitarbeiter des Autohauses die Polizei verständigt hatte, entfernte sie sich. Die 28-Jährige ließ jedoch ihr Fahrrad und ihre Stöckelschuhe zurück. Die Polizei nahm sie wenig später fest. Dabei wurde klar, dass die Frau unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Das zurückgelassene Fahrrad wurde aufgrund der zunächst ungeklärten Eigentumsverhältnisse sichergestellt. Bereits nach wenigen Stunden meldete sich ein 54-jähriger Schwandorfer bei der Polizeiinspektion Schwandorf. Ihm wurde in der vorherigen Nacht das Fahrrad aus dem Keller geklaut.

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Die Polizei leitete gegen die 28-Jährige mehrere Strafverfahren ein. Sie muss sich wegen versuchten Betrugs, Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Diebstahl verantworten. (il)

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