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Mobilfunk

Rasch zu sinnvollen Lösungen

Telekom AG informiert auf Einladung von MdB Karl Holmeier die Bürgermeister und kommunalen Vertreter der Landkreise.

Auf Einladung von MdB Karl Holmeier informierte die Telekom über ihre Planungen in Ostbayern.
Auf Einladung von MdB Karl Holmeier informierte die Telekom über ihre Planungen in Ostbayern.

Schwandorf.Karl Holmeier hat sich als CSU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Schwandorf/Cham das Ziel gesetzt, den Ausbau des Mobilfunknetzes in Ostbayern voranzubringen. Aus diesem Grund hatte Holmeier in seiner Position als Vorsitzender der Ostbayernrunde jüngst die in Deutschland tätigen Mobilfunkanbieter zu einem Fachgespräch mit dem Titel „Ausbauverpflichtung Mobilfunk – Digitale Dividende 2“ nach Berlin eingeladen.

Die Fachgespräche hat Holmeier inzwischen auf die regionale Ebene gebracht, damit sich die Mobilfunkanbieter vor Ort den Menschen erklären und die zukünftigen Planungen erörtern können. Jetzt hatte die Deutsche Telekom AG im Brauerei Gasthof Jacob in Bodenwöhr die Gelegenheit, ihre Planungen mitzuteilen. Nach Aussage der Telekomvertreter wird es in den beiden Landkreisen Schwandorf und Cham viele neue Mobilfunkstandorte geben.

Zwei erschwerende Faktoren

In seiner Begrüßung beschrieb Holmeier die Situation in der heimischen Großregion: „Der Raum Ostbayern zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus, die einen großen Einfluss auf die mobile Breitbandversorgung der Menschen und den Ausbau des Mobilfunknetzes haben: Das ist zum einen die Grenzregion zur Tschechischen Republik mit den Besonderheiten des dortigen Telekommunikationssektors. Zum anderen ist die ländliche Struktur mit topographischen Besonderheiten wie ausgedehnten Waldstücken sowie Höhen und Senken eine technische Herausforderung.“ Dies würde den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur nicht leichter machen. „Mit den Gesprächen hier vor Ort möchte ich die Bürger sowie die kommunal Verantwortlichen mit den Mobilfunkanbietern an einen Tisch bringen, um schnell sinnvolle Lösungen zum flächendeckenden Ausbau zu finden.“

Planungen

  • Im Landkreis Schwandorf

    plant die Telekom folgende Neuerungen: Gleiritsch (Neubau), Teunz (Neubau), Oberviechtach (je ein Neubau im Industriegebiet und im Hauptort), Niedermurach (Neubau), Guteneck (Mitnutzung eines Mastes), Schwarzach bei Nabburg (Neubau), Stulln (Neubau an der Autobahn), Schwandorf (Neubau an der Autobahn), Steinberg am See (je ein Neubau im Ort und an der Autobahn) sowie Teublitz (Neubau an der Autobahn).

  • Auch im Landkreis Cham

    sind viele neue Standorte geplant.

Holmeier weiter: „Gerade in unserer Grenzregion beklagen sich die Menschen zu Recht darüber, dass tschechische Mobilfunknetzbetreiber viele Kilometer auf deutsches Staatsgebiet senden und so unsere Netze stören. Wir brauchen eine schnellere Lösung für die Mobilfunkprobleme an der deutsch-tschechischen Grenze und den Ausbau der Sender-Infrastruktur auf deutscher Seite.“

Mit der Digitalen Dividende 2 im Jahr 2015 haben die Bundesregierung und die Bundesländer ein neues Zeitalter der Digitalen Infrastruktur eingeläutet. Darin haben sich die Mobilfunknetzbetreiber verpflichtet, eine flächendeckende Breitbandversorgung der Bevölkerung mit mobilfunkgestützten Übertragungstechnologien von mindestens 50 Mbit/s pro Antennensektor im Download zu erreichen.

97 Prozent der Haushalte

Die Begrifflichkeit „flächendeckend“ ist zudem relativ zu verstehen. Richtig ist, so Holmeier, dass die Auflage festlegt, dass in einem Zeitraum von drei Jahren nach Zuteilung der Frequenzen eine Abdeckung mit der oben genannten mobilfunkgestützten Breitbandversorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland und 98 Prozent bundesweit erreicht wird. Für die Hauptverkehrswege wie Bundesautobahnen und ICE-Strecken wurden weitere Auflagen erlassen. Hier ist eine vollständige Versorgung sicherzustellen, soweit dies rechtlich und tatsächlich möglich ist.

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