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Fest

Regental-Gymnasium feiert 70. Geburtstag

Die Nittenauer Schule feierte das Jubiläum zusammen mit vielen Gästen mit bunten Shows, Sport und Spiel bei ihrem Sommerfest.
Von Rudolf Hirsch

Die Sportgruppe „Kreativ-Aktiv“ des Regental-Gymnasiums Nittenau begeisterte mit turnerischen Einlagen.  Foto: Rudolf Hirsch
Die Sportgruppe „Kreativ-Aktiv“ des Regental-Gymnasiums Nittenau begeisterte mit turnerischen Einlagen. Foto: Rudolf Hirsch

Nittenau.Mit Musik, Sport und Spiel und einem symbolischen Akt feierten Schüler, Lehrer und Eltern das 70-jährige Bestehen des Regental-Gymnasiums Nittenau. Nach dem musikalischen Auftakt mit der Bigband der Schule hieß Oberstudiendirektorin Petra Weindl die Gäste auf dem Schulgelände willkommen und dankte dem Organisationsteam für die Vorbereitung.

Gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern füllte die Schulleiterin eine Zeitkapsel mit einem Jahresbericht, einem Bild des Lehrerkollegiums und den Preisen für Brotzeiten und Getränke beim Sommerfest und vergrub sie an einem „geheimen“ Ort. Die Koordinaten sind für die Gäste hinterlegt, die im Jahr 2049 das 100-jährige Bestehen der Schule feiern werden.

Luftballons gingen auf die Reise

Das Programm war bunt gemischt und reichte vom Torwandschießen bis Kinderschminken, von Breakdance bis Tischtennis und von Sackhüpfen bis Bierkastenklettern. In einem Workshop wurde Breakdance angeboten, die Theatergruppe spielte für die Gäste, und die Models präsentierten in einer Modenschau die neue Schulkleidung. Auf große Resonanz stießen die Führungen durch das Schulhaus. Bevor sie die Luftballone in die Luft steigen ließen, gestalteten die Schüler Grußkarten, verbunden mit der Hoffnung auf Rücksendung. Die weitesten Flüge werden mit Preisen prämiert.

In der Turnhalle lief eine Sportshow, gestaltet von Schülern der fünften bis neunten Klassen und einstudiert von Oberstudienrätin Birgit Kittsteiner. Die Sportgruppe zeigte tänzerische Auszüge aus dem Dschungelbuch, Gymnastik mit Pois, Fitness-Übungen „Drums Alive“, akrobatischen Einlagen und Schwarzlicht-Theater. Das Sommerfest endete mit einer professionellen Feuershow auf dem Sportplatz.

Struktur und Führungspersonal

  • Oberstufenreife:

    Das Regental-Gymnasium Nittenau bietet zwei Abschlüsse an. Die Oberstufenreife nach dem erfolgreichen Besuch der zehnten Klasse beinhaltet den mittleren Bildungsabschluss und ist Voraussetzung für den Besuch der Oberstufe des Gymnasiums oder den Wechsel an die Fachoberschule.

  • Hochschulreife:

    Die „Allgemeine Hochschulreife“ ermöglicht den Zugang zu allen Studiengängen an den Hochschulen und Universitäten.

  • Ausbildungsrichtungen:

    Es gibt das naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium, das sprachliche Gymnasium und das wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Gymnasium, wirtschaftswissenschaftlicher Zweig.

  • Schulleitung:

    Diese bilden Oberstudiendirektorin Petra Weindl, ihr Stellvertreter Studiendirektor Raphael Huber und Studiendirektor Ewald Frieser, Mitarbeiter im Direktorat. Zur erweiterten Schulleitung gehören Christian Haider und Jutta Karl.

Eine Ausstellung in der Aula erinnerte an die Geschichte der Schule. Die Initiative ergriffen damals engagierte Nittenauer Bürger, die einen Schulverein gründeten und die Erlaubnis zum Betrieb einer „vierklassigen höheren Lehranstalt“ erhielten. Die Marktgemeinde Nittenau stellte dem Schulverein das Jugendheim im Ortsteil Bergham als Schulgebäude zur Verfügung.

Die Schule wurde gut angenommen und dann um eine fünfte und sechste Jahrgangsstufe erweitert. 1959 folgte die Umbenennung zur staatlich anerkannten privaten Oberrealschule Nittenau.

Wachsende Schülerzahlen, Raummangel und immer wieder finanzielle Schwierigkeiten ließen die Notwendigkeit der Verstaatlichung immer dringender werden. Sie erfolgte schließlich am 1. Oktober 1959. Am 14. März 1966 erhielt die Schule den Namen „Regental-Gymnasium“.

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Auch die Bevölkerung hatte Vertrauen in die Schule gefasst, die Schülerzahlen stiegen, die Schule etablierte sich. Am 1. Januar 1969 übernahm der damalige Landkreis Roding die Trägerschaft und den „Sachaufwand“. Die steigenden Schülerzahlen machten einen Neubau erforderlich. Die Einweihung erfolgte im Februar 1980. An diesem Tag gedachten die Teilnehmer an der Feier auch des 30-jährigen Bestehens der Schule.

Das Regental-Gymnasium ist offen für Neues

Im Herbst 1989 konnte das Regental-Gymnasium ein dreifaches Jubiläum begehen: Die Schule feierte ihren 40. Geburtstag, sie war seit 30 Jahren eine staatliche Schule und die Schule entließ seit 25 Jahren junge Menschen mit der allgemeinen Hochschulreife hinaus ins Leben.

Musikalischer Auftakt mit der Bigband der Schule: Das Gymnasium Nittenau feierte das 70-jährige Bestehen. Foto: Raphael Huber
Musikalischer Auftakt mit der Bigband der Schule: Das Gymnasium Nittenau feierte das 70-jährige Bestehen. Foto: Raphael Huber

Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien der Oberpfalz, Oberstudiendirektor Dr. Helmut Hroß, bezeichnete das Regental-Gymnasium im November 1988 anlässlich der Einführung des neuen Schulleiters, Oberstudiendirektor Dr. Klose, als „Kleinod in der pädagogischen Landschaft der Oberpfalz“.

Die Schule zeigte sich stets offen für Neues und führte zuletzt den wirtschaftswissenschaftlichen Zweig ein. Das Regental-Gymnasium muss sich heute dem Wettbewerb der Schulen stellen und befindet sich in Konkurrenz mit den Standorten Burglengenfeld, Cham, Schwandorf und Regensburg. In die Schule gehen aktuell 560 Schüler.

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