MyMz
Anzeige

Parteien

Regentalbrücke sorgt für große Probleme

Die Nittenauer CSU zog Bilanz. Die lange Bauzeit bereitet Kopfzerbrechen. Die Stadt investiert viel in die Infrastruktur.

Für 25 Jahre CSU-Mitgliedschaft wurde Thomas Hochmuth geehrt. Er erhielt eine Ehrenurkunde.Foto: tkw
Für 25 Jahre CSU-Mitgliedschaft wurde Thomas Hochmuth geehrt. Er erhielt eine Ehrenurkunde.Foto: tkw

NITTENAU. Themen der Jahreshauptversammlung der CSU Nittenau waren die Wahl der Delegierten für die Europawahl, ebenso die Arbeit im Stadtrat und Kreistag. Für Infos aus der bayerischen Landespolitik sorgte die ehemalige Staatsministerin Emilia Müller.

Vorsitzender Albert Meierhofer berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Besonders erfolgreich war wieder der Stand am Weihnachtsmarkt. Zur einseitigen Sperre der Regentalbrücke wies er ein „Verschlafen der Stadt“ weit von sich. Die Sicherheit der Brücke liege in der Verantwortung des Straßenbauamts. Bei der letzten vierteljährlichen Überprüfung bekam die Brücke die Bewertung 3,5 von 4 (=Sperrung). Deshalb musste mit der Beschränkung auf 3,5 Tonnen reagiert werden. Die derzeitige Ampellösung werde aber durch eine Einbahnregelung ersetzt. Bis die neue Brücke fertig sei, würden etwa sechs Jahre vergehen, so die Schätzung Meierhofers. „Das Planfeststellungsverfahren ist noch nicht eingereicht.“ Ob eine Behelfsbrücke gebaut werde, sei noch nicht endgültig entschieden.

Fraktionsvorsitzender Thomas Hochmuth berichtete über die Stadtratsarbeit. Es werde Bauland benötigt, stellte Hochmuth fest. Das Baugebiet „Rosengarten“ sei erschlossen und die Parzellen veräußert. Im Fischbacher Baugebiet „Hopfengarten“ seien mehr als die Hälfte der Parzellen verkauft. Auch das Baugebiet in Stefling sei erschlossen. Bei Gewerbegebieten gebe es ebenfalls Bedarf. Das Gewerbegebiet in Fischbach wird 2019 erschlossen und ein Teil oberhalb des Gewerbegebiets „Waltenried“ gehöre noch der DIBAG. Für Kanal und Wasser soll ein Generalentwicklungsplan aufgestellt werden. Auch der Flächennutzungsplan müsse überarbeitet werden. Die Versorgung mit schnellem Internet gestalte sich in Nittenau wegen der vielen Ortsteile schwierig.

Die voraussichtliche Bauzeit von sechs Jahren für die neue Brücke sieht Hochmuth auch als Problem für die Rettungskräfte. Die Rathaussanierung wird etwa 1,4 Millionen Euro kosten. Die Erweiterung des Fischbacher Kindergartens schlägt mit etwa 500000 Euro zu Buche. Im Haushalt habe man viele Maßnahmen geschoben und so weniger Neuverschuldung verursacht. „Mit den Kanalbaumaßnahmen ist bis 2020 ein großer Brocken weg“. Dorit Schwarzfischer gab die Einnahmen und Ausgaben bekannt. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Auch die Wahl der Delegierten ging zügig vonstatten.

Besonders die Themen Hochwasserschutz, Brückenneubau und die Umgestaltung der Angerinsel interessierten viele. Alle drei Projekte greifen ineinander, und so sei noch einiges zu klären. Die Angerstege werden ausgebessert, so Meierhofer auf eine Nachfrage von Dr. Jutz. Emilia Müller referierte über das zehn Punkteprogramm von Ministerpräsident Markus Söder. Auch über ihre Erfahrungen mit der Flüchtlingskrise und die geplanten Änderungen für nicht anerkannte Flüchtlinge sprach Müller in ihrem knapp einstündigen Vortrag. Abschließend wurde noch Thomas Hochmuth für 25 Jahre Zugehörigkeit geehrt. (tkw)

Die Delegierten

  • Delegierte für die Europawahl sind: Dorit Schwarzfischer, Albert Meierhofer, Tobias Gietl, Thomas Hochmuth, Rudolf Link, Dr. Gerhard Jutz.

  • Ersatzdelegierte:

    Karl-Wolfgang Brunner, Oskar Schmidt, Helmut Fleischmann, Erika Rettinghausen

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht