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Vereine

Reservisten feiern 100. Jubiläum

Die Steinberger Reservisten haben einen Festausschuss gegründet. Seit Wegfall der Wehrpflicht sind neue Mitglieder rar.
Von Jakob Scharf

Die Ehrengäste zeichneten langjährige Mitglieder der Soldaten- und Reservistenkameradschaft aus. Foto: Jakob Scharf
Die Ehrengäste zeichneten langjährige Mitglieder der Soldaten- und Reservistenkameradschaft aus. Foto: Jakob Scharf

Steinberg.Die Vorbereitungen zum 100-jährigen Gründungsfest am 15. Mai 2021 werden im Mittelpunkt der Vereinsarbeit diesen Jahres stehen. Dies verkündete der Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Bernd Mitschke bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gräf, bei der eine insgesamt positive Bilanz gezogen wurde.

Bürgermeister Harald Bemmerl dankte der SRK für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Beiträge zur Dorfgemeinschaft, vor allem bei der Gestaltung des Volkstrauertages. Hervorzuheben sei, dass Bernd Mitschke bereits 30 Jahre an der Spitze des Vereins stehe. Altbürgermeister und stellvertretender Landrat Jakob Scharf nannte die Soldaten-und Reservistenkameradschaften im Landkreis „wichtig und wertvoll“, wobei die Mitgliederwerbung seit dem Wegfall der Wehrpflicht immer schwieriger werde. Der örtlichen SRK schlug Scharf vor, mit alten Traditionen zu brechen und den Verein auch für Frauen zu öffnen, „denn in allen Vereinen, in denen Frauen mitmischen, läuft es besser“.

Geehrte Reservisten

  • 70 Jahre:

    Josef Weiß ist seit 70 Jahren dabei. Auch der kürzlich verstorbene Ehrenvorstand Engelbert Handl wäre für ebenso lange Treue ausgezeichnet worden.

  • 40 Jahre:

    Die Treuenadel für 40 Jahre erhielten Johann Frankerl, Bernd Mitschke und Herbert Schwarzenberger.

  • 25 Jahre:

    Für 25 Jahre wurden Peter Bruckner, Johann Eichinger, Johann Kammerl, Markus Merl, Christian Obermeier, Hubert Rester und Dr. Hartmut Schwarz geehrt.

Der Verein fungiert als Mahner und Warner vor Kriegen

Kreisvorsitzender Michael Nagy rief dazu auf, die Rolle als Mahner und Warner vor Kriegen nicht aufzugeben. Auch 75 Jahre nach Kriegsende müsse man aktiv für den Erhalt des Friedens eintreten. Bernd Mitschke verwies in seinem Rechenschaftsbericht auf zahlreiche Termine im Jahre 2019, die von Geburtstagen und Beerdigungen bis zu Festzügen und Jubiläen in und außerhalb Steinbergs reichten. Besonderen Dank zollte er Fahnenträger Andreas Rester und den Kanonieren sowie seiner Vorstandschaft. Trotz der Schwierigkeit, neue Mitglieder zu gewinnen, habe man noch 80 Vereinsangehörige. Erfreulich sei, dass „wir endlich in der Kirche einen Fahnenständer haben“.

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Ausführlich ging Mitschke auf die Vorbereitungen zum 100-jährigen Jubiläum ein, wozu man einen Festausschuss gründen werde. Das Fest werde man in der Sporthalle der Schule abhalten und die Krieger- und Soldatenkameradschaft Schwandorf werde man um Übernahme der Patenschaft bitten. Eingeladen werden sollen auch die Fahnenmütter, Festdamen und Schirmherren des 50- und 75-jährigen Jubiläums. Es wird auch eine Festschrift unter Federführung von Jakob Scharf geben, ebenso einen Kurzfilm von Josef Gruber. Für beides werden Fotos aus Privatbesitz noch gesucht.

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