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Region Schwandorf
Montag, 18. Juni 2018 23° 2

Einsatzkräfte

Rettungsgeräte an Feuerwehr übergeben

Die Meßnerskreither Truppe ist damit auch für Technische Hilfeleistungen wieder bestens aufgestellt.

Stellvertretender Kommandant Julian Philipp (links), Kommandant Helmut Huber und Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank bei der Übergabe. Foto: Alt
Stellvertretender Kommandant Julian Philipp (links), Kommandant Helmut Huber und Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank bei der Übergabe. Foto: Alt

Maxhütte-Haidhof. . Eine Aufrüstung der besonderen Art hat jetzt bei der Freiwilligen Feuerwehr Meßnerskreith stattgefunden. Sie nimmt auch den immer wichtiger werdenden Aufgabenbereich der „Technischen Hilfeleistung“ wahr. Als Technische Hilfeleistung werden in Deutschland „Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit oder Sachen“ bezeichnet, „die aus Explosionen, Überschwemmungen, Unfällen und ähnlichen Ereignissen entstehen und mit den entsprechenden Einsatzmitteln durchgeführt werden“.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurde bereits vor 17 Jahren, zusammen mit dem Löschgruppenfahrzeug, ein sogenannter „Rettungssatz“ beschafft. Mit diesen Gerätschaften wurde es aber in den letzten Jahren immer schwieriger, die stabiler gewordenen Stahlteile in den Fahrzeugen sicher zu durchtrennen. Nach jahrelangem Einsatz zeigten sich zudem Verschleißerscheinungen.

„Moderne Fahrzeugkarosserien lassen sich mit den 17 Jahre alten Geräten einfach nicht mehr gut bearbeiten und schon gar nicht, wenn diese durch einen Unfall verformt sind“, so Kommandant Helmut Huber gegenüber unserem Medienhaus.

Zur Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft kaufte die Stadt Maxhütte-Haidhof deshalb für die Meßnerskreither Wehr neue Rettungsgeräte zu einem Gesamtpreis von 16000 Euro. Es werden Zuschüsse von rund 4800 Euro vom Land Bayern erwartet, der Antrag wurde bereits gestellt.

Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank übergab kürzlich die Gerätschaften, bestehend aus einer hydraulische Rettungsschere mit einer Schneidkraft von 107 Tonnen, einem hydraulischen Spreizer mit einer Spreizkraft bis zu 421 Kilonewton und einer Motorpumpe an 1. Kommandanten Helmut Huber und seinen Stellvertreter, Julian Philipp. Diese zeigten sich darüber hocherfreut.

„Selbstverständlich ist die moderne Technik gut für die Fahrzeug-Insassen. Dies hat aber auch zur Folge, dass unsere Feuerwehren sich der neuen Technik durch Gerät und Fortbildung immer wieder anpassen müssen“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Plank. Das Geld, das Kommune und Freistaat investierten, sei bestens angelegt. „Die Anschaffung der neuen Geräte hilft, Menschenleben zu retten.“

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