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„Sabine“ macht Arbeit, aber keine Angst

Das Orkantief fegt über den Landkreis Schwandorf hinweg, wirft Bäume um und reißt auch schon mal ein Vordach weg.
Von Reinhold Willfurth

Herabgestürzte Äste und Bäume zu beseitigen war die Hauptarbeit der Landkreis-Feuerwehren. Foto: Feuerwehr Nittenau
Herabgestürzte Äste und Bäume zu beseitigen war die Hauptarbeit der Landkreis-Feuerwehren. Foto: Feuerwehr Nittenau

Schwandorf.Das Orkantief „Sabine“ hat den Landkreis Schwandorf im Vergleich zu anderen Regionen nur gestreift. Viel Arbeit gibt es trotzdem für die Einsatzkräfte. Meist halten heruntergefallene Äste und umgestürzte Bäume die Feuerwehren auf Trab. Auch manches Dach war vor „Sabine“ nicht sicher. Die Bahnstrecke Schwandorf-Furth im Wald war kurzzeitig blockiert. Personen kamen nicht zu Schaden. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, resümierte Kreisbrandrat Kreisbrandrat Robert Heinfling.

Wehren räumen 50 gestürzte Bäume von der Straße

In der Zeit zwischen fünf und 13 Uhr rückten die Landkreisfeuerwehren zu 70 Einsätzen aus, sagte Feuerwehr-Sprecher Hans-Jürgen Schlosser auf Anfrage der Mittelbayerischen in einer ersten Bilanz. 50 Bäume hätten die Einsatzkräfte von den Straßen geräumt. Ansonsten seien kleinere technische Hilfeleistungen gefragt gewesen. Unter anderem mussten herabgefallene Dachziegel ersetzt werden.

Bilanz

„Sabine“ zeigt, wie gefährlich sie ist

Der Wintersturm gibt sich im Landkreis Schwandorf gnädiger als erwartet. Bei Nittenau fliegt dennoch ein Dach davon.

In einem Fall räumte „Sabine“ allerdings noch mehr ab als einige Dachziegel: Die Feuerwehr Nittenau musste am Montagmorgen ein Blechdach bergen, das eine Orkanbö vom Landgasthof Schmidbauer in Muckenbach gefegt hatte. Auch hier blieb es beim Sachschaden.

Bahnstrecke zwischen Neubäu und Bodenwöhr blockiert

Die Feuerwehr Bruck wurde am Montagmorgen zur Bahnlinie Schwandorf-Furth im Wald gerufen. Zwischen Neubäu und Bodenwöhr waren Bäume auf die Gleise gestürzt. Inzwischen hatte aber bereits ein Sondertrupp der Deutschen Bahn die Strecke wieder freigeräumt. Der Bahnverkehr blieb trotzdem gesperrt. Die Deutsche Bahn empfahl Fahrgästen, ihre Pläne zu ändern und ihre Reise auf Dienstag zu verschieben.


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