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Investition

Sanierung in Sommerpause

Rund 280 000 Euro lässt sich die Stadt Schwandorf den Umbau im 40 Jahre alten Hallenbad Dachelhofen kosten.

Seit heute ist das Hallenbad geschlossen. Bernhard Dommer, Gottfried Dirmeier und Oberbürgermeister Andreas Feller (von links) informierten sich vor Ort über die anstehenden Renovierungsmaßnahmen. Zu Schulbeginn im September werden die Kinder von den Neuerungen profitieren. Foto: xih
Seit heute ist das Hallenbad geschlossen. Bernhard Dommer, Gottfried Dirmeier und Oberbürgermeister Andreas Feller (von links) informierten sich vor Ort über die anstehenden Renovierungsmaßnahmen. Zu Schulbeginn im September werden die Kinder von den Neuerungen profitieren. Foto: xih

SCHWANDORF.So früh wie heuer ging das Hallenbad in Dachelhofen noch nie in die Sommerpause. Am Montag rücken die Handwerker an und beginnen mit den Renovierungsarbeiten. Innenbeleuchtung, Lüftungsanlage, Fliesen, Dachüberprüfung – der Maßnahmenkatalog ist umfangreich.

Oberbürgermeister Andreas Feller ließ sich am Donnerstag informieren. Bernhard Dommer vom Sachgebiet Hochbau der Stadt Schwandorf listete auf, was in den nächsten Monaten zu machen ist. Das mittlerweile 40 Jahre alte Hallenbad erhält eine komplett neue LED-Innenbeleuchtung für 60 000 Euro, eine Lüftungsanlage für 160 000 Euro und neue Fliesen entlang der Fensterfront für 25 000 Euro. Zählt man die Kosten für den Gerüstbau mit 36 000 Euro dazu, ergibt sich eine Investitionssumme von 281 000 Euro.

Stellvertretender Bäderleiter Gottfried Dirmeier verspricht den Badegästen in Zukunft „noch mehr Behaglichkeit in angenehmem Wohlfühlklima“, denn die neue Lüftungsanlage werde die Luftfeuchtigkeit erheblich reduzieren. Auch das Thema „Sicherheit“ spielt eine Rolle. Die Überprüfung der Gebäudestatik und der Dachkonstruktion bleibt eine Daueraufgabe.

Bis zum Schuljahresbeginn im September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Der einwandfreie Zustand der beiden Bäder ist der Stadt ein Anliegen“, versichert Oberbürgermeister Andreas Feller. Nicht alle Kommunen vergleichbarer Größe seien bereit, jährlich ein Defizit von 1,8 Millionen Euro für den Erhalt ihrer Bäder zu tragen. „Das ist kein Pappenstiel“. Feller dankte dem Personal für den Einsatz. Der Stadt und den Mitarbeitern sei es ein Ansporn, immer eines der beiden Bäder offen zu halten. Heuer gelingt es nicht ganz, denn das Erlebnisbad öffnet diesmal erst am 6. Mai.

Beim Blick auf die Besucher-Statistik fühlt sich Oberbürgermeister Andreas Feller bestärkt in seinem Bemühen, das Hallenbad jedes Jahr wieder ein Stück attraktiver zu machen. In der nun zu Ende gehenden Saison wurden 40 384 Badegäste gezählt und damit über 3000 mehr als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der Sauna-Besucher stieg um 200 auf 4442. Das Hallenbad ist Austragungsort internationaler Schwimmfeste und nationaler Meisterschaften und bietet die Rahmenbedingungen für Wellness-Abende.

In der erneuten Investition in die Infrastruktur des Hallenbades sieht der Oberbürgermeister kein Signal für eine Absage an ein Ganzjahresbad. Es gehe vordergründig darum, das Hallenbad auch für die nächsten Jahre im Bestand zu erhalten. (xih)

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