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Kommune

Schluss mit Parkchaos an der Holzkugel

Die Gemeinde Steinberg greift durch. Sicherheitsdienst und Kommunale Verkehrsüberwachung werden für Ordnung sorgen.
Von Max Schmid

Um dem Besucheransturm an der Holzkugel gerecht zu werden, wurde die Wiese zwischen Holzkugel und Segelschule als provisorischer Parkplatz genutzt. Der erwartete Run allerdings blieb an diesem Tag aus. Foto: smx
Um dem Besucheransturm an der Holzkugel gerecht zu werden, wurde die Wiese zwischen Holzkugel und Segelschule als provisorischer Parkplatz genutzt. Der erwartete Run allerdings blieb an diesem Tag aus. Foto: smx

STEINBERG AM SEE.Viel zu entscheiden gab es im öffentlichen Teil der Sitzung des Gemeinderates am Dienstag nicht, Bürgermeister Harald Bemmerl hatte aber jede Menge Informationen für das Gremium, die in erster Linie das Areal rund um den Steinberger See betrafen. Dem einzigen Bauantrag auf Anbau eines bestehenden Wohnhauses in der Weiherstraße wurde das Einvernehmen erteilt.

Bemmerl informierte, dass die bereits im August 2018 beschlossenen drei Satzungen am 1. März 2019 in Kraft treten werden. Es handle sich hier um die Satzung zur Ordnung der Benutzung öffentlicher Liegewiesen, sonstiger Freiflächen und Wege am Steinberger See („Seeordnung“), die Benutzersatzung für die öffentlichen Parkplätze am Steinberger See und die Gebührensatzung für die Parkplätze. Bürgermeister Harald Bemmerl gab dann bekannt, dass auch in der neuen Saison ein Sicherheitsunternehmen Kontrollgänge rund um den Steinberger See durchführen werde. Die Vorgehensweise und Intensität der sicherheitsrechtlichen Kontrollgänge der Wachleute sei in einem Gespräch im Wackersdorfer Rathaus abgesprochen worden. Dabei habe man auch die drei neuen Satzungen durchgesprochen sowie das Verhalten des Sicherheitsdienstes in bestimmten Situationen.

Das Parkchaos hat sich gelegt.

Automaten für Parkscheine am Steinberger See werden aufgestellt

Bis spätestens Freitag dieser Woche werden die Parkautomaten an den öffentlichen Parkplätzen am Steinberger See aufgestellt und ab 1. März werden alle Parkplätze gebührenpflichtig. Aufgrund der Erfahrungen vom 17. Februar, als mehr als 3000 Besucher die Holzkugel besuchten und es deswegen zu undiszipliniertem Parkverhalten gekommen ist, haben Mitarbeiter des Zweckverbands Kommunale Verkehrsüberwachung bereits am Wochenende 23./24. Februar den Dienst am Steinberger See aufgenommen. Dabei sei besonderes Augenmerk auf freie Rettungswege gelegt worden.

Allerdings sind an diesem Wochenende nicht annähernd so viele Besucher zur Holzkugel gekommen, wie eine Woche zuvor. Bei einer Besprechung mit dem Zweckverband, der Polizei und dem Ordnungsamt seien die Details der Verkehrsüberwachung besprochen worden, sagte Bemmerl. Nachdem die Verkehrsbeschilderung und deren verkehrsrechtliche Anordnungen aus den Beschlüssen der vergangenen Sitzungen des Gemeinderates noch nicht gänzlich umgesetzt werden konnten, werden sich die Kontrollen vorerst auf die vorhandene Beschilderung beschränken.

Freizeit

Lage rund um Holzkugel entspannt sich

Eilig eingerichtete Parkplätze bei der Holzkugel am Steinberger See und Hilfe von Feuerwehr und Bauhof zeigten Wirkung.

Der Bauhof werde allerdings die Umsetzung in den nächsten Wochen erledigen. Hauptaugenmerk der Kontrolleure werden die Straßen im Ortsteil Oder und die Seepromenade sein. Man plane auch, im Bedarfsfall den Verkehr zu regeln. Zudem wolle man Verbesserungen erarbeiten, um auf die „Verkehrsbedürfnisse“ der Besucher eingehen zu können.

Bau einer Abbiegespur von der Industriestraße zur Holzkugel

Bauamtsleiter Knutzen informierte, dass es ab 6. März Beeinträchtigungen wegen des Baus einer Abbiegespur von der Industriestraße in die Straße „In der Oder“ geben werde, zu diesem Zeitpunkt sei die Zufahrt nach Oder über diese Straße nicht mehr möglich. Ab 11. März erfolge dann die halbseitige Sperre der Industriestraße, und die Bauarbeiten starten. Ziel sei es, die Abbiegespur bis zu den Osterferien fertigzustellen. Die Verlegung des Radweges werde man danach durchführen.

Da während der Bauarbeiten die Ein- und Ausfahrt nicht möglich sei und die Zufahrt zu den Freizeitanlagen in Oder über die schmale Straße, die am Gasthaus Haller vorbei führt, nicht ausreiche, müsse man nun die erst vor kurzem gesperrte Zufahrtsstraße über die „Oderer Kreuzung“ vorübergehend wieder öffnen, um die Besucherströme bewältigen zu können, informierte Bürgermeister Bemmerl das Gremium. Die Verwaltung werde sich deshalb mit dem Straßenbauamt in Verbindung setzen und die verkehrsrechtlichen Anordnungen anpassen.

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Auftragsvergabenn aus dem Gemeinderat

  • Vorhaben:

    Für den weiteren Ausbau des Kinderhauses wurden vom Gemeinderat Aufträge vergeben.

  • Aufträge:

    Freianlagenplanung: Architekturbüro Haneder und Kraus; Estricharbeiten: Firma Gerner, Roding (29 946 €); Trockenbauarbeiten: Fa. Danner (59 153 €); Fassadenarbeiten: Fa. Kohl, Edelsfeld (96 537 €); Maler- und Lackiererarbeiten: Fa. Schiller (26 786 €); Sonnenschutz: Fa. Faltenbacher (23 183 €)

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