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Aktion

Schüler sorgten für saubere Umwelt

13 Klassen der Grund- und Mittelschule Wackersdorf legten sich bei „Rama Dama for Future“ ins Zeug.

In Wackersdorf haben (im Bild Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 b und 7 a) rund 280 Heranwachsende mit ihren Lehrkräften und Mitgliedern des Elternbeirats Müll im Gemeindegebiet gesammelt.  Foto: Stephanie Schloder
In Wackersdorf haben (im Bild Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 b und 7 a) rund 280 Heranwachsende mit ihren Lehrkräften und Mitgliedern des Elternbeirats Müll im Gemeindegebiet gesammelt. Foto: Stephanie Schloder

Wackersdorf.Wackersdorf„Rama Dama for Future“ – und alle machen mit. 280 Schüler aus 13 Klassen der Grund- und Mittelschule, ihre Lehrkräfte, der Bauhof und Mitglieder des Elternbeirats packten am Freitag zusammen an und sammelten großflächig im Gemeindegebiet auf Spielplätzen, Geh- und Spazierwegen liegen gebliebenen oder achtlos weggeworfenen Müll.

Oft staunten die Kinder und Jugendlichen, was sich da in ihren Sammelbehältnissen so alles finden ließ: Ob alte Duschschläuche, Schuhe, Zigarettenkippen, Hundekotbeutel, Plastikverpackungen oder Dosen und Glas; die Menge an Müll, die achtlos in die Natur geworfen wird, war tatsächlich riesig. Umso motivierter und begeisterter waren die Heranwachsenden dabei, ihr „Zuhause“ aufzuräumen und ordentlich zu hinterlassen.

Starke Leistung

  • Unterstützung:

    Nicht zuletzt war es auch Bürgermeister Thomas Falter, der seine Unterstützung zusagte und den Bauhof für die Entsorgung des Mülls beauftragte.

  • Lob:

    „Ich bin beeindruckt, was ihr heute geleistet habt“, so der Bürgermeister. „Wir haben diese Aktion vorgeschlagen, um bei den Kindern ein Bewusstsein für ihre unmittelbare Umwelt zu schaffen“, sagte stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Sonja Probst.

„Wir haben die Aktion ,Rama Dama for Future’ genannt“, erklärte Konrektorin Sabine Voggenreiter nach einem musikalischen Auftakt der Müllsammelaktion in der Aula: „Statt freitags zu demonstrieren, wollten wir einen Schritt weiter gehen und unsere Schüler zum aktiven Handeln bewegen.“ Anschließend wurden die einzelnen Klassen mit Handschuhen, Müllbeuteln und/oder Greifzangen ausgestattet und mit Ortsplänen auf die Reise in ihr „Sammelgebiet“ geschickt. Dem Aktionstag zugrunde lag ein Vorschlag des Elternbeirats, der im Gremium, bei Schulleitung und der Gemeinde schnell auf positive Resonanz stieß. Bald hatte sich – neben einem Freitag – die derzeit an Schulen laufende „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ des bayerischen Kultusministeriums als passende Gelegenheit zur Umsetzung der Müllsammelaktion erwiesen.

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