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Erlös

Schüler spenden für die Ukraine

Das Nabburger Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium engagiert sich für die Aktion Tschernobyl und übergibt 2000 Euro an Dr. Josef Ziegler.
Von Andrea Rieder

Insgesamt 2000 Euro übergaben die Nabburger Schüler an Dr. Josef Ziegler von der Aktion Tschernobyl. Foto: sri

Nabburg. Stolze 2000 Euro nahmen die Schüler des Nabburger Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums bei ihrem Christkindlmarkt am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ein. Das Geld spendeten sie der Aktion Tschernobyl. Dr. Josef Ziegler nahm den Scheck am Mittwoch in Empfang.

In was das Geld investiert werden soll, steht bereits fest: Das Krankenhaus im ukrainischen Narodice soll eine Lichtquelle für ein Endoskop bekommen. „Das hab ich schon letztes Jahr versprochen“, erzählte Ziegler.

Seit vielen Jahren schon spendet die Schule für den Hilfskonvoi der Aktion Tschernobyl. Obwohl es sehr viele verschiedene Hilfsprojekte gibt, bleibt das Gymnasium der Aktion von Dr. Josef Ziegler treu: „Bei Ihnen wissen wir, dass die Spenden eins zu eins ankommen. Das ist keine anonyme Organisation“, sagte Schulleiter Franz Xaver Huber bei der Spendenübergabe.

Den Christkindlmarkt vor den Weihnachtsferien gab es bereits zum zweiten Mal. Jede Klasse war daran beteiligt, bot zum Beispiel Selbstgebasteltes oder Kulinarisches an. „Es war erstaunlich, was gerade die fünften Klassen gemacht haben“, erzählte Schülersprecherin Magdalena Herbst. Der Einsatz wurde belohnt: Ganze 500 Euro mehr als im vergangenen Jahr kamen diesmal bei der Aktion zusammen. Die beiden Lehrkräfte Wolfgang Malzer und Dr. Markus Janner lobten das Engagement der Schüler. Sie seien „mit viel Herzblut bei der Sache gewesen“, so Janner.

Ziegler bedankte sich im Namen der Aktion Tschernobyl bei der gesamten Schulfamilie und erzählte vom nächsten Konvoi. Im April werden elf Fahrzeuge mit Hilfsgütern bepackt Richtung Ukraine rollen. „Das Schlimmste ist die medizinische Versorgung“, berichtete Ziegler den Schülersprecherinnen. „Die Situation ist wirklich katastrophal.“ Das Geld, das die Schüler so eifrig gesammelt haben, werde also dringend gebraucht.

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