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Region Schwandorf
Donnerstag, 21. Juni 2018 27° 8

Vernissage

Schüler stellen in der Klinik aus

Vergrößerungen und Verkleinerungen spielen bei der Ausstellung in der Asklepios-Klinik Burglengenfeld eine tragende Rolle.
Von Stefan Barte

Zwei junge Damen erfreuen sich an den verschiedenen außergewöhnlichen Perspektiven. Foto: bbs
Zwei junge Damen erfreuen sich an den verschiedenen außergewöhnlichen Perspektiven. Foto: bbs

Burglengenfeld.Es hat sich bereits zu einer gewissen Tradition entwickelt – die jährliche Vernissage des JMF- Gymnasiums in Kooperation mit der Asklepios-Klinik des Städtedreiecks ist bereits die fünfte ihrer Art und erfreut sich großer Beliebtheit. Ab sofort können die Kunstwerke der Klassen Q11 und Q12 im Foyer des Krankenhauses besichtigt werden.

Das diesjährige Motto lautete „Upsize – Downsize“. Es wurde also mit überdimensionalen Vergrößerungen und Verkleinerungen gespielt. Die dabei entstandenen Bilder zwingen den Besucher oftmals, zweimal hinzusehen, um zu erfassen, was der Künstler damit aussagen will. Nicht nur surreal-lustige Dinge wurden gekonnt in Szene gesetzt, sondern auch tiefgründige und unheimliche Wirkungen werden beim Betrachter erzielt.

Die gut besuchte Auftaktveranstaltung eröffnete Hausherr Felix Rauschek und auch Bürgermeister Thomas Gesche ließ es sich nicht nehmen, das besondere Ambiente der Ausstellung sowie die 32 Kunstwerke zu genießen und zu loben. Schulleiterin Dr. Beate Panzer stellte in ihrer Ansprache gar einen Bezug des Kunstthemas zum Krankenhaus her. „Viele Patienten wünschten sich wahrscheinlich ihre Probleme klein und die schönen Erinnerungen möglichst groß“, konnte sich Panzer vorstellen. Sie dankte besonders der Klinik für das „Rundumverwöhnpaket“, ohne das eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Es fehlte natürlich auch nicht die Würdigung der beiden Kunsterzieher Udo Schuller und Kirill Schröder sowie der jungen Künstler selbst.

Für das passende Ambiente und die musikalische Untermalung sorgten Klavierstücke von Chopin und Debussy, gespielt von Hannah Brunner und Toquina Schade. Herausragend war die Darbietung von Magdalena Ziegler, die mit ihrer wundervollen Stimme ohne elektronische Verstärker zwei Lieder unter Klavierbegleitung von Sigrid Reitmeier-Gluth darbot. Für die Fachschaft und als Begleiter der Künstler sprach Schuller die Dankesworte an alle unterstützenden Helferinnen und Helfer. Er legte Wert darauf, dass die Bilder keine Zufallsprodukte seien, sondern wohlüberlegte Kunstwerke.

Dazu gab es erstmals handgezeichnete Entwürfe zu sehen, die das „Making of“, also die Entstehungsgeschichte der Bilder dokumentieren. Schülerin Dari Yaseneva erklärte vor der Eröffnung der Ausstellung noch den künstlerischen Inhalt der Werke und machte sich Gedanken zu deren Herkunft aus der retroperspektivischen Betrachtung heraus.

Besucher haben noch eine Zeitlang die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen, bevor die Kunstwerke dann die verschiedenen Abteilungen der Klinik verzieren.

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